Analyst: Die Einführung eines auf den südkoreanischen Won lautenden Stablecoins wird der Wertpapierbranche zugutekommen und voraussichtlich negative Auswirkungen auf den Bankensektor haben
Laut ChainCatcher, unter Berufung auf einen Bericht von Newsis, gehen Analysten davon aus, dass die direkte Emission von Stablecoins durch Banken zu einem Rückgang ihrer Zinserträge führen könnte, da die Diskussionen über die Einführung eines auf den koreanischen Won lautenden Stablecoins in Südkorea an Fahrt gewinnen. Ein von NICE Investors Service veröffentlichter Bericht zeigt, dass die Einführung von Stablecoins in der Finanzbranche voraussichtlich negative Auswirkungen auf den Bankensektor haben wird, während sie sich positiv auf die Wertpapierbranche auswirkt.
Fließt Kapital in Stablecoins, könnte sich die Einlagenbasis der Banken verringern, was ihre Vermittlerfunktion schwächt. Zwar können Banken den Rückgang der Rentabilität teilweise durch Erträge aus dem Betrieb von Stablecoin-Reserven ausgleichen, diese Renditen liegen jedoch weiterhin unter denen aus Kreditzinsen. Derzeit haben etwa zehn Banken Beratungsstellen eingerichtet, um gemeinsam die Herausforderungen durch Stablecoins anzugehen, und erwägen die Gründung eines Joint Ventures zur Emission eines gemeinsamen Stablecoins.
Analysten weisen darauf hin, dass die Einführung von Stablecoins mittelfristig bis langfristig voraussichtlich positive Auswirkungen auf die Wertpapierbranche haben wird, während die Auswirkungen auf die Kreditkartenbranche vergleichsweise gering ausfallen. Für die praktische Anwendung von Stablecoins müssen rechtliche, technische und wirtschaftliche Anreize erfüllt sein.
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