Finastra und Circle definieren das grenzüberschreitende Bankwesen mit der USDC-Abwicklungsrevolution neu
- Finastra arbeitet mit Circle zusammen, um USDC in sein grenzüberschreitendes Zahlungshub im Wert von 5 Billionen US-Dollar zu integrieren. Dies ermöglicht schnellere, günstigere und sichere Transaktionen durch blockchain-basierte Abwicklung. - Mastercard erweitert die Zusammenarbeit mit Circle, um erstmals die USDC/EURC-Abwicklung für EEMEA-Acquirer zu ermöglichen und baut damit eine Brücke zwischen Blockchain-Assets und traditioneller Handelsinfrastruktur. - Die USDC-Zirkulation in Höhe von 61.3 Milliarden US-Dollar (ein Anstieg von 90% im Jahresvergleich) sowie die wachsende Akzeptanz durch große Finanzakteure signalisieren die zunehmende Rolle von Stablecoins bei der Neugestaltung der globalen Zahlungseffizienz und Digitalisierung.
USDC gewinnt im globalen Bankensektor an Dynamik, da Circle seine Partnerschaften mit führenden Finanztechnologieunternehmen und Zahlungsnetzwerken weiter ausbaut. Ein bedeutender Schritt in diese Richtung erfolgte durch Finastra, einen führenden Anbieter von Software für Finanzdienstleistungen, der eine Zusammenarbeit mit Circle ankündigte, um USDC in seine Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen zu integrieren. Diese Initiative ermöglicht es Banken, USDC für die Abwicklung innerhalb von Finastras Global PAYplus (GPP) Payment Hub zu nutzen, der täglich grenzüberschreitende Transaktionen im Wert von über 5 Billionen US-Dollar verarbeitet. Die Integration zielt darauf ab, die Abhängigkeit von traditionellen Korrespondenzbankennetzwerken zu verringern und schnellere, kostengünstigere sowie sichere internationale Überweisungen zu ermöglichen, ohne dabei die Einhaltung von Vorschriften oder Devisenprozesse zu beeinträchtigen.
Chris Walters, Chief Executive Officer von Finastra, betonte, dass die Zusammenarbeit Banken die Werkzeuge an die Hand gibt, um im Bereich grenzüberschreitender Zahlungen zu innovieren, ohne eine eigene Infrastruktur entwickeln zu müssen. Durch die Verbindung des Payment Hubs von Finastra mit dem blockchain-basierten Abwicklungssystem von Circle können Finanzinstitute neue Zahlungsmodelle erkunden und gleichzeitig den operativen Betrieb aufrechterhalten. Dieser Schritt unterstreicht das wachsende Interesse globaler Banken an Stablecoins als Alternativen zu traditionellen Abwicklungsmechanismen.
Jeremy Allaire, CEO von Circle, wies darauf hin, dass Finastras große Reichweite und Expertise im Bereich Bankeninfrastruktur das Unternehmen zu einem idealen Partner für die Ausweitung von USDC-Abwicklungen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr machen. Diese Partnerschaft steht im Einklang mit dem allgemeinen Trend, dass Finanzinstitute Stablecoins übernehmen, um Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Die Integration von USDC in grenzüberschreitende Transaktionen ist besonders bedeutsam, da der Token im August 2025 eine Umlaufmenge von 61.3 billions US-Dollar erreichte, was einem Anstieg von 90 % im Jahresvergleich entspricht.
Parallel dazu hat Mastercard seine Zusammenarbeit mit Circle vertieft, um USDC- und EURC-Abwicklungen für Acquirer in der Region Osteuropa, Naher Osten und Afrika (EEMEA) zu ermöglichen. Diese Entwicklung markiert das erste Mal, dass Acquirer in der EEMEA-Region Transaktionen mit Stablecoins abwickeln können, was die Rolle von Mastercard als Brücke zwischen blockchain-basierten Vermögenswerten und traditioneller Fiat-Zahlungsinfrastruktur weiter stärkt. Arab Financial Services und Eazy Financial Services gehören zu den ersten, die von dieser erweiterten Initiative profitieren.
Dimitrios Dosis, Präsident von Mastercard für EEMEA, erklärte, dass das strategische Ziel des Unternehmens darin besteht, Stablecoins durch Investitionen in Infrastruktur und Governance in die Mainstream-Finanzsysteme zu integrieren. Die erweiterte Partnerschaft mit Circle ermöglicht es Acquirern, Transaktionen in USDC oder EURC abzuwickeln – vollständig gedeckte Stablecoins, die von regulierten Tochtergesellschaften von Circle ausgegeben werden – die anschließend zur Abwicklung mit Händlern verwendet werden können. Diese Initiative unterstützt die Vision von Mastercard, tokenisiertes und programmierbares Geld voranzutreiben, mit dem Ziel, Stablecoins ebenso allgegenwärtig zu machen wie traditionelle Zahlungsmethoden.
Die Übernahme von Stablecoins durch große Finanzakteure wie Mastercard und Finastra spiegelt den breiteren Branchentrend wider, digitale Vermögenswerte zur Steigerung von Geschwindigkeit, Transparenz und Effizienz von Finanztransaktionen einzusetzen. Da die Nutzung von Stablecoins, insbesondere in Schwellenmärkten, weiter zunimmt, dürfte sich das Umfeld für grenzüberschreitende Zahlungen und den digitalen Handel grundlegend verändern.
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