Warum die bärische Stimmung von HBAR ein Auslöser für eine Preisrallye sein könnte
Der Preis von HBAR ist im vergangenen Monat um mehr als 11 % gefallen. Schwache Kaufströme und das nachlassende soziale Interesse deuten auf eine bärische Stimmung hin. Die einzige mögliche Unterstützung könnte von starken Short-Positionierungen kommen, die bei einer allgemeinen Marktumkehr zu einem Short Squeeze führen könnten.
Hedera (HBAR) ist in den letzten drei Monaten um mehr als 40% gestiegen. Allerdings deutet die jüngste Entwicklung darauf hin, dass diese Gewinne gefährdet sind.
In den letzten 24 Stunden ist der Preis von HBAR um über 4% gefallen, und die Verlustserie des letzten Monats hat sich nun auf mehr als 11% ausgedehnt. Da die Verkäufer die Kontrolle haben, befindet sich HBAR in einer entscheidenden Zone. Die einzige potenzielle Unterstützung kommt aus einer sehr unwahrscheinlichen Quelle.
Nachlassendes Interesse stärkt die Kontrolle der Verkäufer
Ein Blick auf On-Chain-Daten zeigt, warum Käufer sich zurückgezogen haben. Die soziale Dominanz von Hedera, die misst, wie viel Diskussion es auf Krypto-Plattformen erzeugt, ist eingebrochen.
Am 13. Juli lag sie bei 2,417%, aber bis Ende August war sie auf nur noch 0,515% gefallen – ein Rückgang von fast 80%. Dieser Rückgang an Aufmerksamkeit spiegelt sich in schwachen Kaufströmen wider.
HBAR Preis und soziale Dominanz: Zum Beispiel sind die Nettozuflüsse zu Börsen im letzten Monat stark angestiegen. Am 21. Juli lag der Kaufdruck bei -46,48 Millionen Token, während er sich bis zum 25. August nur auf -12,24 Millionen verbessert hatte.
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HBAR Kaufinteresse schwächt sich ab: Das entspricht einer Reduzierung des Kaufdrucks um 73% und signalisiert, dass die Verkäufer weiterhin die Oberhand behalten. Der Mangel an Überzeugung bei den Käufern erklärt, warum jeder kleine Aufschwung sofort verkauft wurde, wodurch der HBAR-Preis auf einem stetigen Abwärtspfad bleibt.
Derivatemarkt-Positionierung ist bärisch, aber auch der einzige Verbündete
Die Schwäche beschränkt sich nicht nur auf den Spotmarkt. Auch die Derivatemärkte erzählen die gleiche Geschichte. Auf Plattformen wie Bitget sind die offenen Positionen stark auf Short-Positionen ausgerichtet.
Das Short-Leverage beträgt 103,97 Millionen US-Dollar, verglichen mit nur 34,78 Millionen US-Dollar in Long-Positionen – fast 200% mehr Shorts als Longs.
Bitget HBAR Liquidation Map: Diese unausgewogene Positionierung ist eindeutig bärisch. Sie schafft jedoch auch einen unwahrscheinlichen Verbündeten.
Falls der HBAR-Preis durch breitere Marktbewegungen an Schwung gewinnt, könnten die vielen Shorts zwischen 0,23 und 0,26 US-Dollar liquidiert werden.
Einfach ausgedrückt: Händler, die gegen HBAR wetten, könnten gezwungen sein, ihre Positionen schnell zurückzukaufen, was den Preis in einem Short Squeeze nach oben treiben würde. Während die Grundstimmung negativ bleibt, bietet dieses Ungleichgewicht den einzigen sichtbaren Auslöser für eine Erholung.
Falls der Preis jedoch weiter korrigiert, könnten auch die kleinen, aber bedeutenden Long-Positionen liquidiert werden, was den HBAR-Preis weiter nach unten treiben würde.
Hedera (HBAR) Preis hängt am seidenen Faden
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt der HBAR-Preis bei etwa 0,231 US-Dollar. Fällt er unter 0,23 US-Dollar, ist ein weiterer Rückgang in Richtung 0,22 US-Dollar wahrscheinlich, insbesondere da der Bull-Bear Power (BBP) Indikator deutlich in den negativen Bereich gewechselt ist.
Der Bull-Bear Power Indikator misst das Gleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern. Er vergleicht den höchsten Preis, den ein Token in einem bestimmten Zeitraum erreicht, mit seinem Durchschnittspreis. Ist der Wert positiv, deutet das darauf hin, dass Käufer die Preise nach oben treiben. Ist er negativ, zeigt das, dass die Verkäufer mehr Kontrolle haben.
HBAR Preisanalyse: Wenn 0,226 US-Dollar unterschritten werden, könnten neue lokale Tiefststände für den HBAR-Preis bevorstehen. Sollte jedoch ein Short Squeeze einsetzen, liegt die erste Erholungszone knapp über 0,26 US-Dollar. Wird dieser Bereich überwunden, könnte Raum für eine größere Bewegung entstehen, aber bis dahin behalten die Verkäufer die Kontrolle.
Ohne Unterstützung durch einen Short Squeeze riskiert der HBAR-Preis, trotz seines soliden Dreimonatsgewinns neue lokale Tiefststände zu erreichen.
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