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Brasiliens größte Bank Itaú unterstützt Bitcoin als langfristige Absicherung im Portfolio

Brasiliens größte Bank Itaú unterstützt Bitcoin als langfristige Absicherung im Portfolio

Coinpedia2025/12/13 10:44
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Von:Coinpedia
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Brasiliens größte Privatbank, Itaú, bleibt trotz des diesjährigen Rückgangs bei ihrer Einschätzung zu Bitcoin standhaft. In ihrem aktuellen Ausblick rät die Bank Anlegern, etwa 1 % bis 3 % ihres Portfolios in Bitcoin zu halten, mit Blick auf das Jahr 2026. Die Botschaft lautet, dass kurzfristige Rückgänge die langfristige Rolle von Bitcoin bei der Diversifizierung und als Schutz gegen Unsicherheit nicht aufheben. Derzeit wird Bitcoin nahe der Marke von 90.100 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von etwa 2,3 % innerhalb des letzten Tages auf USDT-Basis entspricht.

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Laut Itaú-Analyst Renato Eid verhält sich Bitcoin nicht wie Aktien, Anleihen oder lokale Vermögenswerte. Aufgrund seiner globalen und dezentralen Natur reagiert Bitcoin oft auf andere Kräfte, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Belastung oder geopolitischer Spannungen. Auch wenn die Volatilität weiterhin ein Bestandteil bleibt, ist die Bank der Ansicht, dass Bitcoin ein Portfolio ausgleichen und langfristig Aufwärtspotenzial bieten kann, wenn traditionelle Anlagen Schwierigkeiten haben.

Itaú baut zudem eigene Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte auf. Die Bank hat zunächst den Handel mit Bitcoin und Ethereum eingeführt und plant, mit der Zeit weitere Kryptowährungen hinzuzufügen. Guto Antunes, Leiter für digitale Vermögenswerte bei Itaú, erklärte, dass die Bank selbst die Verwahrung übernimmt. Das bedeutet, dass die Krypto-Bestände der Kunden durch die Bilanz von Itaú abgesichert sind, auch wenn Nutzer derzeit keine Vermögenswerte zu externen Wallets transferieren oder von diesen empfangen können. Der Fokus liegt auf Sicherheit und einfacher Zugänglichkeit, nicht auf vollständiger Selbstverwahrung.

Itaú hebt hervor, dass die Performance von Bitcoin in Brasilien eng mit den Währungsbewegungen verknüpft ist. Im Jahr 2025 verzeichnete Bitcoin starke Schwankungen, doch die Aufwertung des brasilianischen Real ließ die Verluste für lokale Anleger größer erscheinen. Umgekehrt half Bitcoin, als der Dollar Ende 2024 stark zulegte, den Wert zu schützen. Dies unterstreicht die Rolle von Bitcoin als Absicherung in Zeiten von Währungsstress.

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Itaú ist nicht allein. Das Global Investment Committee von Morgan Stanley hat für geeignete Kunden eine Krypto-Allokation von 2 % bis 4 % empfohlen und vergleicht Bitcoin häufig mit digitalem Gold. Auch Bank of America hat ihren vermögenden Kunden geraten, eine Allokation von 1 % bis 4 % über regulierte Produkte in Betracht zu ziehen. Insgesamt sehen große Institutionen Bitcoin als risikoreich, aber zunehmend etabliert an.

Anstatt kurzfristigen Bewegungen nachzujagen, empfiehlt Itaú Geduld. Anleger können über die Íon-Plattform der Bank oder den BITI11 ETF an der brasilianischen B3-Börse ein Engagement eingehen und so die Komplexität der Verwahrung vermeiden. Die Bank betont, dass Bitcoin ein Portfolio unterstützen, aber nicht dominieren sollte. In einem unsicheren globalen Umfeld wird eine moderate Allokation als praktischer Weg gesehen, um globale Diversifikation und Währungsschutz zu erreichen, ohne zu übertreiben.

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