USD/CHF erholt sich über 0,7900 trotz zunehmender Spannungen zwischen den USA und der EU
USD/CHF stoppt seinen dreitägigen Abwärtstrend und handelt am Mittwoch während der asiatischen Handelszeiten um 0,7910. Das Währungspaar gewinnt an Boden, da sich der US Dollar (USD) trotz der zunehmenden Bedenken zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Grönland von seinen Tagesverlusten erholt.
Allerdings könnte das USD/CHF-Paar schwächer werden, da der Greenback unter Druck durch die „Sell America“-Stimmung gerät, während der sichere Hafen Schweizer Franken (CHF) durch zunehmende Risikovermeidung unterstützt wird. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass es „kein Zurück“ bei seinen Ambitionen in Bezug auf Grönland gebe, und drohte zuvor mit neuen Zöllen von 10 % auf acht Länder der Europäischen Union (EU), was die Sorgen um ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum verstärkte.
Die Märkte befürchten außerdem, dass Europa etwa 10 Billionen US-Dollar an US-Vermögenswerten einsetzen könnte, nachdem ein dänischer Pensionsfonds angekündigt hat, sich aus US-Staatsanleihen zurückzuziehen. Europäische Länder haben daraufhin Gegenmaßnahmen angedroht und mit neuen Zöllen gedroht, falls keine Einigung mit Grönland erzielt wird. Die Europäische Union signalisierte mögliche Zölle auf US-Waren im Wert von 93 Milliarden Dollar, während Frankreich Berichten zufolge den Einsatz des Anti-Coercion Instruments des Blocks forderte.
Der US Dollar könnte Unterstützung erhalten haben, da die jüngsten Arbeitsmarktdaten der USA die Erwartungen für weitere Zinssenkungen der Federal Reserve (Fed) bis Juni hinauszögern. Fed-Vertreter signalisierten wenig Dringlichkeit, die Geldpolitik weiter zu lockern, solange es keine klareren Belege dafür gibt, dass die Inflation nachhaltig auf das 2-%-Ziel zusteuert.
Die Produzenten- und Importpreise in der Schweiz sind im Dezember 2025 im Jahresvergleich (YoY) um 1,8 % gesunken, nachdem sie im November bereits um 1,6 % gefallen waren und markieren damit die stärkste Produzenten-Deflation seit September. Die monatlichen Preise fielen um 0,2 %, entgegen den Erwartungen eines Anstiegs um 0,2 %, aber moderater als der vorherige Rückgang um 0,5 %.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die Produktphilosophie des neuen Apple-Chefs: Technische Ästhetik ist wichtiger als Konzeptmarketing, es wird nicht auf Marktneuheiten abgezielt, sondern auf die „Enddefinition“.
Der neue CEO von Apple, Terrence, hat in seinem ersten exklusiven Interview nach Amtsantritt die strategische Ausrichtung für das Zeitalter der KI klargestellt: Er lehnt den Marketing-Hype ab, dass “KI-Wearables das Smartphone ersetzen” könnten, und beharrt darauf, dass das iPhone als das “perfekte intelligente persönliche Zentrum” absolute Kernposition einnimmt. Der Ingenieurveteran mit 25 Jahren Erfahrung interpretiert Apples Produktphilosophie “nicht das erste veröffentlichen, sondern das Endziel verfolgen” mit dem ersten faltbaren Gerät, dem iPhone Duo.
US-Staatsanleihenrendite bei 5 %, Ölpreis bei 120 Dollar, VIX-Index bei 25? Das Albtraumszenario der Märkte wird zur Realität
Die Rendite der US-Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit hat die Marke von 4,8 % deutlich überschritten und nähert sich zunehmend der "Schwelle zwischen Leben und Tod" bei 5 % – sobald diese nachhaltig überschritten wird, verlässt der Markt endgültig die jahrelange Seitwärtsbewegung und es gibt kaum noch Widerstand nach oben. Steigende Ölpreise und der gleichzeitige Preisanstieg bei Agrarrohstoffen treiben die Inflationserwartungen weiter an; der VIX erwacht plötzlich und Institutionen kaufen verstärkt Absicherungen gegen Extremrisiken. Das AI-Narrativ stützt weiterhin die Robustheit der Technologiewerte, jedoch könnten die 35 % Short-Positionen am Nasdaq jederzeit einen Short Squeeze auslösen.
Die Renditen von US-Staatsanleihen nähern sich der „psychologischen Schwelle“ von 5 %! Die weltweite Verkaufswelle am Anleihemarkt verschärft sich, die Finanzmärkte warten auf das „ultimative Urteil“ durch den heutigen CPI.
Die weltweite Anleiheverkaufswelle treibt die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen nahe an das entscheidende 5%-Niveau.

