ChainCatcher „Von Kryptowährungen zur intelligenten Wirtschaft“ Roundtable: AI Agent entwickelt sich von konversational zu ausführungsorientiert, Vertrauen und Verifizierbarkeit werden zum entscheidenden Flaschenhals für Skalierbarkeit
Laut ChainCatcher fand auf dem in Hongkong veranstalteten Forum mit dem Thema „Crypto 2026: Von Kryptowährungen zur intelligenten Wirtschaft“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „AI × Crypto — Die nächste Basis der digitalen Wirtschaft“ statt. Daran nahmen unter anderem Laughing, Leiter der Asien-Pazifik-Region bei KiteAI, Anita, Leiterin der Asien-Pazifik-Region bei Sentient, Michael, Mitbegründer und CEO von Brevis, Jerry, Produktleiter bei Mentis, und Ahuang Ricardo, Leiter der Geschäftsentwicklung Asien-Pazifik bei Predict.fun, teil.
Bezüglich der Frage, ob der Boom rund um Open-Source AI Agents (wie „养龙虾“) ein kurzfristiges Stimmungsphänomen oder ein langfristiger Trend ist, ist Laughing der Meinung, dass dies einen Paradigmenwechsel von „dialogorientiert“ zu „ausführungsorientiert“ bei AI einleite und somit den Beginn eines langfristigen Trends markiere. Allerdings hätten Agents keine reale Identität und Händler hätten Schwierigkeiten, ihren Transaktionen zu vertrauen; Datenschutzverletzungen und unkontrollierbare Risiken seien weiterhin Hindernisse für einen breiten Einsatz. Jerry hob auf Basis eigener Erfahrungen hervor, dass Agents aktuell unter unscharfem Erinnerungsvermögen, Endlosschleifen (die Token verbrauchen) sowie Sicherheitsrisiken wie unbeabsichtigtem Löschen von Dateien leiden. Neuere Agents zeigten zwar Verbesserungen, aber weiterhin Schwächen. Ahuang Ricardo betonte, dass hinter dem kurzfristigen Hype echte Nutzerbedürfnisse stehen, wirklich profitabel und reproduzierbar arbeitende Handels-Agents jedoch noch selten sind und es bis dahin noch ein weiter Weg sei.
In Bezug auf die Kernherausforderungen Vertrauen, Sicherheit und Verifizierbarkeit betonte Michael, dass der Ausführungsprozess der Agents derzeit einer Blackbox gleiche, sodass Nutzer nicht überprüfen könnten, ob Entscheidungen wie versprochen umgesetzt wurden. Zero-Knowledge-Proof-Technologie könne mathematisch belegen, dass Herkunft und Verhalten des Agent-Ausgangs konform seien, ohne Privatsphäre preiszugeben. Anita ergänzte, dass Sentient eine offene, kollaborative AI-Agenten-Netzwerkstruktur aufbaue, um die tiefgreifende Integration von AI und Blockchain in Bezug auf Identität, Daten und Anreize voranzutreiben und damit ein Fundament für die nächste Generation der digitalen Wirtschaft zu schaffen.
Bei der Frage nach Anwendungsfällen mit Skalierungspotenzial waren sich die Teilnehmer einig, dass das Programmierumfeld bereits relativ ausgereift ist. Im Prognosemarkt sind Agents bestimmten Segmenten gegenüber Menschen aufgrund ihrer Rationalität und fehlender Emotionalität überlegen. Kurzfristig favorisieren sie API-Marktplätze und plattformübergreifende Shopping-Agents für den Endverbraucher, mittelfristig AI-basierte Content Creators (wie AI-Influencer). Interaktionen Agent-to-Agent sowie Marktplätze für Agents/Skills werden als wichtige nachfolgende Entwicklungen betrachtet.

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Berichten zufolge plant Colgate-Palmolive (CL.US), einen Teil seiner Körperpflege-Marken zu verkaufen, mit einem Gesamtwert von mehr als 1 Milliarden US-Dollar.
Laut informierten Kreisen prüft Colgate derzeit den Verkauf einiger seiner Marken im Bereich Körperpflege für den Massenmarkt. Das Unternehmen plant aktuell, nur wenige Marken aus seinem Körperpflegegeschäft abzugeben; deren Gesamtwert könnte mehr als 1.1 billions US-Dollar betragen.


Speicherriese vergibt erneut „riesige Boni“: Micron zahlt bis zu 68 Monatsgehälter als Bonus
Micron Technology hat angekündigt, seinen Mitarbeitern in Taiwan eine rekordverdächtige Prämie im Gegenwert von 35 bis 68 Monatsgehältern auszuzahlen, wobei die Mindestbarvergütung bei 1,7 Millionen NT$ liegt. Allerdings hat die Gewerkschaft Taoyuan, die etwa zwei Drittel der Beschäftigten in Taiwan vertritt, die Annahme abgelehnt und beharrt darauf, dass 15 % des Betriebsgewinns in die Bonusverteilung einbezogen werden. Zudem hält sie weiterhin an der Drohung eines Streiks fest.
