Der Trump-Effekt entfacht den Prognosemarkt: Polymarket erlebt einen sprunghaften Anstieg des Handelsvolumens, gerät jedoch in den Verdacht auf Insiderhandel.
Odaily berichtete, dass die Krypto-Prognoseplattform Polymarket aufgrund von Prognosegeschäften rund um US-Präsident Donald Trump in den Verdacht des Insiderhandels geraten ist. Daten zeigen, dass allein vom 5. bis 8. April etwa 413 Millionen Prognosen zum Thema Iran abgegeben wurden, wobei Gelder von über 100 Millionen US-Dollar beteiligt waren.
Analysen weisen darauf hin, dass Trumps stark unberechenbarer Entscheidungsstil die Aktivität auf Prognosemärkten deutlich erhöht hat. Ob er militärisch gegen Iran vorgeht oder einen Waffenstillstand anstrebt, sind zu Hochfrequenzthemen an den Märkten geworden. Das Handelsvolumen stieg nach seinen Beiträgen in den sozialen Medien rasant an.
Bemerkenswert ist, dass berichtet wurde, Donald Trump Jr. halte Anteile an Polymarket und sei zudem Berater der Prognoseplattform Kalshi, was externe Zweifel an möglichen Interessenkonflikten und Insidergeschäften aufkommen ließ. Branchendaten zeigen, dass politische Prognosen inzwischen nach Sport zur zweitgrößten Kategorie an Prognosemärkten aufgestiegen sind. Trotz zunehmender Kontroversen bleibt die Haltung der US-Regulierungsbehörden insgesamt eher locker und begünstigt das weitere Wachstum dieses Bereichs. (Fortune)
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