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Die australische Regierung erklärte am Dienstag, dass Meta, Alphabet (die Muttergesellschaft von Google) und andere Unternehmen mit mehreren Millionen australischen Dollar Strafe rechnen müssen, wenn sie keine kostenpflichtigen Vereinbarungen mit lokalen Medienunternehmen für Nachrichteninhalte auf ihren Plattformen treffen.

Die australische Regierung erklärte am Dienstag, dass Meta, Alphabet (die Muttergesellschaft von Google) und andere Unternehmen mit mehreren Millionen australischen Dollar Strafe rechnen müssen, wenn sie keine kostenpflichtigen Vereinbarungen mit lokalen Medienunternehmen für Nachrichteninhalte auf ihren Plattformen treffen.

老虎证券老虎证券2026/04/28 04:33
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Ein vorgeschlagenes News Bargaining Incentive sieht vor, dass Tech-Giganten, falls sie keine entsprechende Vereinbarung treffen, eine Steuer in Höhe von 2,25 % ihres Umsatzes in Australien zahlen müssen. Die eingenommenen Mittel sollen an Nachrichtenunternehmen weitergeleitet werden, um die Entwicklung der australischen Nachrichtenbranche zu unterstützen. Die australische Kommunikationsministerin Anika Wells erklärte auf einer Pressekonferenz: „Immer mehr Menschen beziehen ihre Nachrichten direkt von Plattformen wie Facebook und Google. Wir sind der Ansicht, dass große digitale Plattformen einen Beitrag zur journalistischen Arbeit leisten sollten, die ihren Newsfeed bereichert und ihnen Einnahmen verschafft – das ist nur fair und angemessen.“ Sie führte weiter aus: „Die Plattformen sollten mit den Nachrichtenunternehmen eine Vereinbarung treffen. Wenn sie sich weigern zu kooperieren, werden sie letztlich höhere Steuern zahlen.“ US-Präsident Donald Trump spricht sich seit jeher gegen eine Digitalsteuer für amerikanische Tech-Giganten aus und droht Ländern mit Zöllen, die solche Steuern einführen. Der australische Premierminister Anthony Albanese entgegnete auf derselben Pressekonferenz: „Australien ist ein souveräner Staat, und diese Regierung wird Entscheidungen im nationalen Interesse treffen.“
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