Der Vice President für Wachstum der Starknet Foundation: strkBTC soll am 12. Mai eingeführt werden.
Foresight News berichtet, dass Damian Chen, Vizepräsident für Wachstum bei der Starknet Foundation, auf der „Bitcoin 2026“-Konferenz erklärte, dass das auf Zero-Knowledge-Proofs basierende Privacy-Bitcoin-Wrapped-Asset strkBTC am 12. Mai offiziell starten soll. strkBTC bleibt im Verhältnis 1:1 an Bitcoin gebunden, das Cross-Chain-Management erfolgt durch ein gemeinsames Multisignatur-Governance-Team von Institutionen wie UTXO, Twinsnake, Luganodes und Xverse. Zusätzlich gibt es einen Mechanismus zur Drittanbieterkontrolle der Vermögenswerte, um zu verhindern, dass verbotene oder sanktionierte Werte in den Privacy Pool gelangen.
Nachdem Nutzer Bitcoin über die Chain hinweg zu Starknet transferiert haben, gelangen sie in den Privacy Pool, in dem alle Transaktionen und Überweisungen für Außenstehende vollständig unsichtbar sind. Beim Abheben kann gewählt werden, ob die Auszahlung an eine oder mehrere neue Adressen erfolgen soll. Externe Beobachter sehen nur, dass Gelder in den Bridge-Kontrakt eingehen und vom Cross-Chain-Kontrakt ausgehen, können jedoch den Pfad dazwischen nicht nachverfolgen. Der Privacy Pool verwendet ein kryptografisches Berechtigungsnachweissystem. Nutzer besitzen einen Viewing Key, mit dem sie ihre eigenen Transaktionsdaten entschlüsseln können. Dieser Schlüssel kann bei Bedarf gegenüber Steuerbehörden oder Strafverfolgungsbehörden vorgelegt werden, um eine konforme Überprüfung zu ermöglichen.
Chen hob hervor, dass im Jahr 2025 die körperlichen Angriffe auf Krypto-Besitzer im Vergleich zum Vorjahr um 75% gestiegen sind. Allein in Frankreich gab es seit Jahresbeginn 41 kryptobezogene Entführungsfälle. KI-Werkzeuge können bereits jetzt Blockchain-Adressen für weniger als ein paar Dollar in Sekunden mit 90%iger Genauigkeit realen Identitäten zuordnen. Die bestehenden Datenschutzoptionen (Privacy Coins, zentrales Washing bei Börsen, Mixer) weisen erhebliche Mängel auf. Laut Chen ist strkBTC derzeit noch ein vertrauensbasiertes Wrapped Asset, in Zukunft ist jedoch ein Upgrade auf ein von BitVM ermöglichtes Trustless Bridging geplant. Das Endziel ist das native On-Chain-Bitcoin-Verification auf Starknet nach Abschluss der STARK-Verifizierung. Zusätzlich arbeitet das Team an der Entwicklung einer quantensicheren Implementierung von strkBTC, ein konkreter Vorschlag soll in Kürze veröffentlicht werden.
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