Jack Dorsey unterstützt die Veröffentlichung einer von der Bitcoin-Community produzierten Dokumentation über den gesperrten WikiLeaks-Gründer.
Foresight News berichtet, dass Jack Dorsey, Mitbegründer von Block, auf der „Bitcoin 2026“-Konferenz erklärte, dass er die Veröffentlichung des Dokumentarfilms „The Six Billion Dollar Man“ über Kanäle der Bitcoin-Community unterstützt. Der Film wurde von Regisseur Eugene Jarecki gedreht und beleuchtet die Hintergründe der Verfolgung des WikiLeaks-Gründers Assange durch die US-Regierung seitens der Informationsenthüllungsorganisation. Der Film gewann bereits den Dokumentarfilmpreis beim Cannes Film Festival sowie den ersten Golden Globe Award für den besten Dokumentarfilm, wurde jedoch von Mainstream-Streaming-Plattformen abgelehnt. Die Bitcoin-Community stimmt stark mit den Prinzipien der Informationsfreiheit überein, die Assange verteidigt.
Als WikiLeaks im Jahr 2011 von Visa, MasterCard und PayPal bei den Zahlungswegen blockiert wurde, war es Bitcoin als einzigem nicht blockierbaren Zahlungsweg zu verdanken, dass das Projekt weiterbestehen konnte. Dorsey betrachtet dies als einen der wichtigsten realen Anwendungsfälle von Bitcoin in der frühen Phase. Er bezeichnet die aktuelle Veröffentlichung als ein Experiment, das darauf abzielt, die „Gatekeeper“ der Medien zu umgehen, und sie wird durch Bitcoin sowie das Nostr-Protokoll weltweit synchrone Filmvorführungen ermöglichen. Der Film beinhaltet außerdem ein exklusives Interview mit Edward Snowden, dem Whistleblower des US-Prism-Projekts, und enthüllt Einzelheiten darüber, wie WikiLeaks Snowden bei der Flucht von Hongkong nach Moskau unterstützte.
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