Figure-CEO: Blockchain wird die "finanzielle Infrastruktur" der Wall Street grundlegend verändern, traditionelle Intermediäre könnten in großem Umfang verdrängt werden
BlockBeats News, 3. Mai: Mike Cagney, CEO von Figure Technology Solutions, erklärte, dass das Unternehmen versucht, die Infrastruktur des traditionellen Kreditmarkts mithilfe von Blockchain-Technologie neu aufzubauen, indem Real World Assets (RWA), Verbriefung und DeFi integriert werden.
Den Daten zufolge überstieg das monatliche Kreditvolumen von Figure im März dieses Jahres erstmals 1 Milliarde US-Dollar; das gesamte Kreditvolumen im ersten Quartal erreichte 2,9 Milliarden US-Dollar, was einer aufs Jahr hochgerechneten Summe von etwa 12 Milliarden US-Dollar entspricht. Cagney erklärte, das Ziel des Unternehmens sei es, durch On-Chain-Prozesse die Zahl der Intermediäre im Bereich Verbriefung, Kreditvergabe und Wertpapierleihe zu reduzieren, um Kosten zu senken und die Liquidität zu verbessern.
Aktuell hat Figure den renditegenerierenden Stablecoin YLDS eingeführt und On-Chain-Treasury-Produkte für Kreditvergabe in Netzwerken wie Solana bereitgestellt, wodurch Nutzer in tokenisierte Kredit-Assets investieren oder diese als Sicherheiten für Kredite verwenden können. Das Unternehmen plant zudem, sich auf das Ethereum-Ökosystem auszuweiten und die Tokenisierung von Aktien sowie Wertpapierleihe auf der Blockchain zu erforschen.
Cagney ist der Ansicht, dass der wahre Wert der Blockchain nicht darin liegt, „alles on-chain zu bringen“, sondern in der Umstrukturierung der finanziellen Abstraktionsebene. „Kredite, Wertpapiere, Aktien und andere Finanzanlagen sind von Natur aus für die Blockchain geeignet, und die gesamte Finanzinfrastruktur könnte dadurch in Zukunft völlig neu gestaltet werden.“
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