Russland könnte Gebühren auf "unfreundliche" Kryptowährungstransaktionen erheben, um Investoren zu schützen.
Laut ChainCatcher erklärte der stellvertretende russische Finanzminister Ivan Chebeskov, dass Russland möglicherweise Gebühren, Empfehlungen und technische Schutzmechanismen für "unfreundliche" Kryptowährungstransaktionen einführen wird, um russische Investoren zu schützen. Während der Vorbereitung der zweiten Lesung des Gesetzentwurfs zur Regulierung des Kryptomarktes ist ein zentrales Thema die Frage, ob bestimmte digitale Vermögenswerte (einschließlich USDT und BNB) am Handel teilnehmen dürfen. Ivan Chebeskov betonte, dass die Nutzung solcher Instrumente für russische Nutzer hohe Risiken bergen könnte, weshalb zusätzliche Schutzmaßnahmen in Betracht gezogen werden, einschließlich wirtschaftlicher Anreize durch Gebühren oder Empfehlungen, um die Bürger zu ermutigen, andere Vermögenswerte zu halten.
Zuvor hatte das russische Finanzministerium erwogen, USDT vom Regulierungsrahmen des Kryptomarktes auszuschließen, doch Branchenakteure erklärten sich bereit, die mit der Nutzung dieses Instruments verbundenen Risiken selbst zu tragen. Außerdem empfahl die russische Zentralbank in ihrem im Dezember letzten Jahres vorgestellten Regulierungskonzept, digitale Währungen und Stablecoins als Devisenaktiva einzustufen, wodurch Kauf und Verkauf erlaubt wären, die Nutzung zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen im Inland jedoch verboten wäre. Nicht qualifizierte Investoren könnten nach einem speziellen Test die liquide Kryptowährungen erwerben, wobei das jährliche Kaufvolumen einzelner Investoren über eine einzige Vermittlungsstelle auf maximal 300.000 Rubel begrenzt wäre.
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