Der führende Akteur im El Niño-Handel...
Der wichtigste makroökonomische Kernaspekt ist das Klima:Im ersten Halbjahr 2027 könnte die globale Temperatur gegenüber dem vorindustriellen Niveau um 1,8–2,0ºC steigen. Dieses Niveau verstärkt den Strombedarf in Asien und den Druck durch Wasserkraftmangel,und führt zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Hitze, Regen und logistischen Schwankungen in Amerika.
Konkret bedeutet das erstens: Trockenheit in Asien und Australien, unterschiedliche Regenmengen in anderen Regionen, dies führt zu Schocks bei Soft Commodities und regionaler Lebensmittelversorgung. Zweitens: Schwache Monsune und sinkende Wasserstände der Reservoirs steigern den lokalen Bedarf an Kohlekraft und LNG. Drittens: Exportbeschränkungen und alternativer Handel verstärken die globale Preisübertragung. Viertens: Steigende Kühlbedarf kombiniert mit Wasserkraftknappheit löst regionale Energiespitzenpreise aus. Fünftens: Hohe globale Getreidebestände können systemische Engpässe begrenzen, aber nicht lokale Engpässe und Preisvolatilität unterdrücken.
Süd- und Südostasienzeigen bereits unterdurchschnittliche Niederschläge und erhöhte Temperaturgefahren; Soft Commodities und Lieferketten von Lebensmitteln wie rice, sugar, palm oil, coffee, cotton und pulses sind besonders empfindlich.Australienweist landesweit unterdurchschnittliche Regenfälle auf, was das Risiko einer Revision der Exportprognosen für wheat und barley erhöht.
Lateinamerikaist stärker differenziert; Trockenheit im Norden beeinflusst coffee, sugar und Grundnahrungsmittel;Südostasienist das Hauptübertragungsgebiet für die kurzfristigen globalen Commodity-Risiken. Die aktuellen Prognosen deuten auf unterdurchschnittliche Monsune hin, mit Niederschlägen bei ca. 90% des langfristigen Durchschnitts, hohe Wahrscheinlichkeit für lokale Defizite.
Indienwird aufgrund seiner Bedeutung für rice, sugar, cotton, pulses und die globale Lebensmittellieferkette Produktionsausfälle rasch in Exportbeschränkungsrisiken umwandeln; sobald Exportverbote oder Freigabepolitik für Lagerbestände greifen, werden Preisschocks von der lokalen Versorgung auf die globale Lieferkette übertragen.
Wetterempfindlichkeit wirkt sich ebenso auf Lieferketten aus, etwa bei Kupfer: Minen, Häfen, Eisenbahn-, Straßen- und Transportwege, was für metals ein risikobasiertes Erhöhungspotenzial bringt.
Natürlich bleibt am Ende alles – Wetter, Nachrichten – eine Frage des Preises, wir müssen einfach auf die Preise achten.
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Details zur Überwachung der Tech-Rotation siehe German Planet
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