Coldcard-Wallets wurden bisher in vier Angriffswellen geleert
Der Coldcard-Angreifer ist wieder aktiv und überweist Gelder an eine zunehmende Anzahl von Ziel-Wallets. Wie von Cryptopolitan berichtet wurde, war der erste Angriff auf 500 Wallets nicht der einzige Exploit, und die Verluste stiegen schnell auf über 70 Millionen US-Dollar an.
Am 3. August sind Inhaber mehrerer Versionen der Coinkite-Wallets weiterhin gefährdet und die einzige Lösung ist, ihre Coins so schnell wie möglich auf neu generierte, sichere Wallets zu transferieren.
Coldcard-Wallets richteten sich an Bitcoin-Maximalisten und wurden breit empfohlen. Kürzlich haben White Hat Hacker gezeigt, dass selbst wenige Minuten KI-Berechnung ausreichen, um verwundbare Adressen zu finden.
Vierte Angriffswelle auf Coldcard wird aggressiver
On-Chain-Forscher, die Coldcard-Adressen und BTC-Transaktionen analysieren, haben das Muster einer vierten Exploit-Welle identifiziert.
Am 3. August hat der Angreifer weiterhin neue Ziel-Wallets hinzugefügt. Nachdem die Welle abgeschlossen war, blieben die Adressen für einige Stunden inaktiv.
Der Angreifer eröffnete mehrere Ziel-Wallets, verwendete neue Adressen, um Coldcard-Nutzer zu leeren, und konsolidierte dann die Gewinne in größeren Wallets.
Verluste werden von mehreren Influencern gemeldet. Einige Coldcard-Private-Keys wurden auch auf Metallplatten gespeichert, doch dies hielt den Angreifer nicht davon ab, diese Wallets zu leeren.
Der Angreifer verwendet offenbar rechenintensive Berechnungen, wodurch weitere verwundbare Wallet-Chargen offengelegt werden. Dies kann das Leeren neuer Adressen verzögern, aber die Schwachstelle besteht weiterhin und die vierte Welle ist möglicherweise nicht die letzte.
Coldcard gefährdet BTC-Anonymität und Selbstverwahrung
Jahrelang galt bei BTC die Selbstverwahrung als ideale Lösung. Hacks bei Börsen, eingefrorene Gelder und fehlende Anonymität waren die Hauptargumente, Coins von Exchanges abzuziehen.
Zwar sind BTC in der Vergangenheit durch kompromittierte Wallets verloren gegangen, doch eine solch systemweite Schwachstelle bei einem Gerät ist beispiellos.
Berichten zufolge wurde die komplexere Entropie-Funktion deaktiviert, um den Code reibungslos auszuführen, was potenziell Tausende von Wallets einer einfachen Entdeckung aussetzte.
Der Coldcard-Vorfall hat auch die Aufmerksamkeit hinsichtlich potenziell schwacher Seeds erhöht, die nun mit Unterstützung gemieteter Rechenleistung ermittelt werden können. Schwach generierte Adressen für Cold Storage bleiben jedoch ein Risiko für neue KI-gestützte Angriffe.
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