Allianz Investment wird das Asset-Management-Geschäft der UOB in acht asiatischen Märkten übernehmen.
Quelle: Global Market Broadcast
Allianz Global Investors hat zugestimmt, das Asset-Management-Geschäft der United Overseas Bank für etwa 430 Millionen US-Dollar zu übernehmen. Das deutsche Unternehmen strebt eine Expansion seiner Geschäftsaktivitäten in Asien an.
Die United Overseas Bank teilte am Mittwoch mit, dass nach dieser Vereinbarung eine langfristige Vertriebspartnerschaft zwischen United Overseas Bank und Allianz Global Investors etabliert wird, um den Kunden von United Overseas Bank ein breiteres Spektrum an Investmentlösungen anzubieten.
United Overseas Bank erklärte, dass aus dieser Transaktion voraussichtlich ein Vorsteuergewinn von etwa 330 Millionen Singapur-Dollar (entspricht 257,4 Millionen US-Dollar) erzielt wird, wobei einmalige Transaktionskosten nicht berücksichtigt sind. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen der Bank, sich auf ihre strategischen Schwerpunkte zu konzentrieren.
Zum Stichtag Ende Dezember betrug das verwaltete Vermögen von UOB Asset Management rund 42 Milliarden Singapur-Dollar. Die Asset-Management-Sparte der Allianz Group, Allianz Global Investors, teilte am Mittwoch mit, dass sich durch diese Transaktion das in der Asien-Pazifik-Region für Kunden verwaltete Vermögen auf über 170 Milliarden Euro (entspricht 196,04 Milliarden US-Dollar) erhöht.
Die Transaktion betrifft acht Märkte: Singapur, Brunei, Indonesien, Japan, Malaysia, die chinesische Region Taiwan, Thailand und Vietnam. Allianz Global Investors erklärte, dass der Deal dem Unternehmen Zugang zu wachstumsstarken Märkten wie Thailand und Vietnam verschafft und gleichzeitig die Präsenz in bereits bestehenden Märkten wie Singapur und Taiwan ausbaut.
Die Transaktion soll bis 2027 abgeschlossen sein, steht jedoch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.
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