Der Euro steigt gegenüber dem japanischen Yen nach den PMI-Daten.
EUR/JPY behauptet sich nach einem Anstieg von über 0,5 % am Vortag und handelt am Mittwoch während der europäischen Handelszeiten um 182,00. Das Währungspaar steigt weiter, da der Euro (EUR) nach der Veröffentlichung der HCOB Einkaufsmanagerindex (PMI)-Daten aus Deutschland und der Eurozone Unterstützung erhält.
Der HCOB Eurozone Composite PMI kehrte im Juli in den Expansionsbereich zurück und stieg von 50,0 im Juni auf 52,0. Dies signalisiert den ersten Anstieg der regionalen Geschäftstätigkeit seit März und die stärkste Wachstumsrate seit acht Monaten. Angetrieben wurde diese Entwicklung durch den Anstieg des Eurozone Services PMI von 49,4 im Juni auf 51,7 im Juli, womit eine dreimonatige Abwärtsserie durch das schnellste Wachstum seit Februar beendet wurde.
Auch der deutsche Composite PMI kehrte erstmals seit März auf Wachstumskurs zurück und stieg von 49,5 im Juni auf 51,3 im Juli. Der deutsche Services PMI kletterte unterdessen von 48,6 auf 49,8 und liegt damit weiterhin knapp unter der neutralen Schwelle von 50,0. Obwohl sich die deutsche Dienstleistungsbranche leicht weiter abschwächt, ist dies der geringste Rückgang seit Beginn der Abwärtsbewegung im April.
Yen-Unterstützung durch japanische Politikmaßnahmen und BoJ-Guidance verstärkt
Laut TD Securities verliefen die jüngsten Bewegungen beim Dollar-Yen weitgehend entsprechend ihrer früheren Einschätzung, dass "der JPY kurzfristig innenpolitische Unterstützung benötigte." Sie merken an, dass diese Unterstützung schnell erfolgte, da "die Intervention des MoF kurz nach unserem Bericht einsetzte", während die Juli-Sitzung der BoJ die Währung durch eine "hawkishe Forward Guidance" weiter stützte.
Der japanische Regierungssprecher Minoru Kihara äußerte sich am Mittwoch zu geldpolitischen Fragen und betonte, dass konkrete Entscheidungen ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich der Bank of Japan (BoJ) fallen. Während er auf die jüngsten Äußerungen von US-Finanzminister Scott Bessent zum Yen nicht einging, erklärte Kihara, die Regierung erwarte von der Zentralbank eine angemessene Geldpolitik – in enger Abstimmung mit der Regierung –, um die Preisziele nachhaltig und stabil zu erreichen.
Darüber hinaus vermied es der Regierungssprecher, Berichte zu kommentieren, wonach Premierminister Takaichi den BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda gebeten habe, japanische bonds (JGBs) zu kaufen.
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