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SoftBank (SFTBY.US) setzt erneut auf AI: Verpfändung von OpenAI-Anteilen für einen Kredit in Höhe von mehreren Milliarden Dollar

SoftBank (SFTBY.US) setzt erneut auf AI: Verpfändung von OpenAI-Anteilen für einen Kredit in Höhe von mehreren Milliarden Dollar

智通财经智通财经2026/08/06 10:57
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SoftBank hat einen Margin-Kredit in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar aufgenommen, der durch seine Anteile am US-amerikanischen KI-Giganten OpenAI besichert ist. Dies stellt einen weiteren wichtigen Finanzierungsschritt für das Unternehmen im Rahmen seiner umfassenden Investitionen im Bereich Künstliche Intelligenz dar.

Wie von Jinse Finance berichtet, hat SoftBank (SFTBY.US) einen Margin-Kredit in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar aufgenommen, wobei die eigenen Anteile am US-amerikanischen KI-Giganten OpenAI als Sicherheit dienen. Dies stellt eine weitere wichtige Finanzierungsmaßnahme im Zuge der groß angelegten Investitionen des Unternehmens im Bereich Künstliche Intelligenz dar.

Laut dem aktuellen Finanzbericht teilte SoftBank mit, dass das Unternehmen am Mittwoch mit Goldman Sachs, JPMorgan, Mizuho Securities USA, Apollo Global Financing sowie der Sumitomo Mitsui Banking Corporation eine Vereinbarung über den zweijährigen Kredit getroffen hat. SoftBank ergänzte, dass diese Finanzinstitute die federführenden Konsortialführer der Finanzierung sind und SoftBank plant, die Mittel noch in diesem Monat abzurufen.

Den offengelegten Informationen zufolge wird SoftBank als Bürge für den Kredit auftreten, und die Mittel sollen für allgemeine Unternehmenszwecke des Konzerns und dessen Vision Fund II verwendet werden. SoftBank erklärte, dass der Kredit unter bestimmten Bedingungen weitere Bareinlagen oder eine vorzeitige Rückzahlung verlangt, beispielsweise wenn der Wert der OpenAI-Vorzugsaktien stark sinkt.

Dieser Margin-Kredit folgt auf einen zuvor von SoftBank aufgenommenen Überbrückungskredit in Rekordhöhe von 40 Milliarden US-Dollar für Investitionen in OpenAI. Nachdem dieser Überbrückungskredit im vergangenen Monat in die breitere syndizierte Finanzierungsphase ging, beteiligte sich ein neues, aus 21 weiteren Kreditgebern bestehendes Finanzierungs-Konsortium.

Der SoftBank-Gründer Masayoshi Son hat die gesamte Investitionskraft des Unternehmens in den Bereich KI verlagert, in der Hoffnung, durch langfristige Investitionen Erträge zu erzielen. Gleichzeitig erhöht dies jedoch auch den Verschuldungsgrad auf der Bilanz des Unternehmens und macht das Portfolio anfällig für starke Schwankungen im KI-Sektor.

Das Gesamtvolumen der Investitionen von SoftBank in OpenAI wird voraussichtlich bis Oktober auf nahezu 65 Milliarden US-Dollar steigen. Neben dem erwähnten Überbrückungskredit in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar hat SoftBank zudem eine Margin-Finanzierung über 20 Milliarden US-Dollar arrangiert, die durch die Anteile an der Chip-Design-Firma Arm (ARM.US) besichert ist.

Obwohl SoftBank erfolgreich einen neuen Kredit mit den OpenAI-Anteilen als Sicherheit aufgenommen hat, werden Kreditgeber angesichts zunehmender Sorgen der Investoren über steigende Verschuldung und unsichere zukünftige Renditen bei den größten Investitionsvorhaben des Unternehmens immer vorsichtiger, wenn es um nicht-börsennotierte Unternehmensanteile als Sicherheiten geht. Die S&P Global Ratings-Analystin Makiko Yoshimura erklärte: „Wir sind der Ansicht, dass Arm eine solide Kreditqualität hat, aber OpenAI ist sehr anfällig. Es handelt sich um ein Startup, das erhebliche Risiken bei KI-Innovationen und einen äußerst intensiven Wettbewerb bewältigen muss.“

Eine weitere Variable im Hinblick auf das Schuldenrisiko, das SoftBank durch die KI-Investitionen eingeht, stellt OpenAI selbst dar. Die Zeit und Bewertung des Börsengangs stehen nun unter genauer Beobachtung des Kapitalmarkts und werden von Wettbewerbern herausgefordert. Einerseits wird berichtet, dass OpenAI eine IPO-Bewertung von bis zu 1 Billion US-Dollar anstrebt, was einem erneuten Anstieg im Vergleich zu den bisherigen 852 Milliarden US-Dollar entspricht, doch Medienberichten zufolge könnte der Börsengang auf das kommende Jahr verschoben werden. Andererseits bieten chinesische Konkurrenten ähnliche KI-Modelle zu geringeren Kosten an, was zu einem Preiskampf führen könnte, der die Gewinnspannen von OpenAI und anderen führenden Entwicklern verringert und zudem die Nachfrage nach Chips für deren Rechenleistungen beeinträchtigt.

Zusätzlich zu den Investitionen in OpenAI plant SoftBank außerdem den Erwerb der Robotersparte von ABB für 5,4 Milliarden US-Dollar sowie die Übernahme des digitalen Infrastruktur-Investmentspezialisten DigitalBridge für 3,1 Milliarden US-Dollar.

Der Markt beobachtet deshalb aufmerksam, wie SoftBank die fortlaufenden KI-Investitionen finanziert. Dies stellt eine große Herausforderung für das Unternehmen dar – insbesondere vor dem Hintergrund, dass in der zweiten Jahreshälfte Schulden in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar fällig werden und das Unternehmen zunehmend auf Aktien-besicherte Kredite angewiesen ist. Die KI-Branche befindet sich nach wie vor in einer Phase hoher Investitionen, wobei der Kapitalbedarf für Rechenzentren, Energie und Chips stetig wächst. Für SoftBank besteht die zukünftige Herausforderung darin, das Wachstum des Vermögenswertes in einen stetigen Cashflow zu verwandeln.

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