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Euro: US-Arbeitsmarktdaten könnten die Gewinne gegenüber dem US-Dollar begrenzen – Commerzbank

Euro: US-Arbeitsmarktdaten könnten die Gewinne gegenüber dem US-Dollar begrenzen – Commerzbank

FXStreetFXStreet2026/08/07 07:23
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Michael Pfister von Commerzbank stellt fest, dass die reduzierten Erwartungen hinsichtlich einer Straffung durch die Federal Reserve (Fed) dem EUR/USD geholfen haben, sich zu erholen, jedoch hinterfragt er, wie berechtigt diese Entwicklung ist. Er betont, dass das Fehlen einer Forward Guidance durch Kevin Warsh Zinserhöhungen nicht ausschließt und dass stärkere US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen wieder in Richtung einer restriktiveren Politik verschieben könnten. Commerzbank hat ihre EUR/USD-Prognose über den gesamten Zeitraum um zwei Cent gesenkt, da die wahrgenommenen Dollar-Zinserhöhungsrisiken steigen.

Dollar-Risiken werden angesichts Fed-Unsicherheit neu bewertet

"Seit dem Fed-Meeting in der vergangenen Woche wurden Zinserhöhungserwartungen ausgepreist. Anstatt einer Straffung um etwa 44 Basispunkte bis Jahresende erwartet man nun 'nur' 33. Das dürfte wohl der Hauptgrund dafür sein, warum EUR-USD zuletzt wieder gestiegen ist."

"Der entscheidende Punkt ist folgender: Das Fehlen von Forward Guidance bedeutet nicht, dass es keine Änderung bei den Zinssätzen geben wird. Es bedeutet lediglich, dass eine mögliche Änderung nicht im Voraus kommuniziert wird. Der Fokus verschiebt sich damit auf die eigentliche Entscheidung und legt mehr Gewicht auf die Daten."

"Die heutigen Arbeitsmarktdaten könnten einen ersten Hinweis auf die Richtung der zukünftigen Geldpolitik geben. Unsere Volkswirte erwarten 100.000 neue Jobs, was ein stärkerer Anstieg wäre als die aktuelle Bloomberg-Konsensprognose von +80.000. Die Reaktion des USD wird jedoch nicht nur von der Überschrift abhängen, sondern auch vom Ausmaß der Revisionen der Zahlen aus den Vormonaten und von der Arbeitslosenquote."

"Sollten die heutigen Zahlen positiver ausfallen als erwartet, würde dies stark auf mögliche Zinserhöhungen hindeuten. Auch wenn wir weiterhin nicht glauben, dass die Fed diesen Schritt tatsächlich gehen will, dürfte der Markt kaum davon abgehalten werden, weiterhin auf eine Zinserhöhung zu setzen. Das ist einer der Hauptgründe, warum wir unsere EUR/USD-Prognose diese Woche über den gesamten Prognosezeitraum um zwei Cent nach unten korrigiert haben."

"Denn auch wenn wir unsere Fed-Prognose nicht angepasst haben, hat das Risiko einer Zinserhöhung in den letzten Wochen eindeutig zugenommen."

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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