Sony beschleunigt den Wandel zu einem Asset-Light-Modell! Es wird berichtet, dass gemeinsam mit TSMC 6,4 Milliarden US-Dollar in den Bau einer Bildsensorenfabrik in Japan investiert werden.
Laut einer mit den Plänen vertrauten Person führen Sony und TSMC Gespräche und planen, gemeinsam etwa 1 Billion Yen (rund 6,4 Milliarden US-Dollar) in den Bau einer gemeinsamen Chipfabrik in Japan zu investieren.
Wie die Zhihui Finance APP berichtet, plant Sony (SONY.US) laut einer mit den Plänen vertrauten Person gemeinsam mit TSMC (TSM.US) eine Investition von rund 1 Billion Yen (ca. 6,4 Milliarden US-Dollar) in eine gemeinsam betriebene Chipfabrik in Japan. Die Quelle erklärte, dass Sonys Tochtergesellschaft für Chip-Geschäfte – Sony Semiconductor Solutions – zusammen mit TSMC an der Entwicklung der nächsten Generation von Bildsensoren für den Einsatz in Robotik und Automobilindustrie arbeitet. Die Fabrik soll voraussichtlich ab 2029 mit der Produktion beginnen.
Frühere Berichte besagen, dass diese Investitionspläne den jüngsten Schritt in der Transformation des Sony-Bildsensorengeschäfts zu einem maßgeblich leichteren operativen Modell darstellen. In den letzten Jahren verlagert Sony zunehmend Ressourcen auf geistige Eigentumswerte wie Musikverlagsrechte, Filmgeschäft und Videospiel-IP-Serien anstatt kontinuierlich in traditionelle Hardware zu investieren.
Diese Strategie hat sich ausgezahlt. Laut dem Ende Juli veröffentlichten Geschäftsbericht stieg der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um 8 % auf 2,838 Billionen Yen und lag damit 120,3 Milliarden Yen über den Analystenerwartungen; das operative Ergebnis stieg um 40 % auf 476,5 Milliarden Yen und übertraf damit die allgemein moderaten Prognosen deutlich; der auf die Anteilseigner entfallende Reingewinn stieg um 32 % auf 342,2 Milliarden Yen.
Bekannte IPs wie "Spider-Man" bleiben für Sony weiterhin eine ertragsreiche Quelle, und das Musikgeschäft – zu dem Labels wie Columbia Records und RCA Records gehören – profitiert weiterhin vom Wachstum der Streaming-Dienste. Sony teilte mit, dass der Umsatz im Musiksegment im ersten Quartal im Jahresvergleich um 21 % zulegte und damit das Spiele-Geschäft deutlich übertraf, dessen Umsätze „nahezu unverändert“ blieben.
Sony hat zudem seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Das Unternehmen rechnet nun für das Geschäftsjahr 2026 mit einem operativen Gewinn von 1,72 Billionen Yen – mehr als der Analystenkonsens und auch höher als das bisherige Ziel von 1,6 Billionen Yen.
Sony und TSMC haben außerdem bekanntgegeben, dass das Projekt in der südlichen Präfektur Kumamoto in Japan realisiert werden soll. TSMC baut dort bereits eine eigene Chipfabrik. Sollte die japanische Regierung Unterstützung gewähren, könnte das Projekt künftig weiter ausgebaut werden. Sony ist derzeit einer der wenigen Minderheitsaktionäre an TSMCs Chipproduktionsstätte in der Region, wird bei dem neuen Joint Venture jedoch Mehrheitsaktionär sein.
Sony beliefert seit Langem Unternehmen wie Apple und Samsung Electronics mit High-End-Bildsensoren. In den letzten Jahren strebt Sony zudem eine Erweiterung des Sensorengeschäfts an, insbesondere für Anwendungen in der Automobil- und Robotikbranche.
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