Die Schwäche des Yen vertieft sich, der durch die historische Intervention von Japan und den USA erzielte Kursanstieg ist zur Hälfte wieder verloren gegangen.
Der japanische Yen fiel gegenüber dem US-Dollar zeitweise um 0,8 % auf 159,06 und war damit das Schlusslicht unter den G10-Währungen. Der durch die historische gemeinsame Intervention der USA und Japans ausgelöste Anstieg ist inzwischen zur Hälfte wieder verloren gegangen. Am Dienstag war in Japan ein gesetzlicher Feiertag, weshalb Händler befürchten, dass die geringere Liquidität neue Eingriffe begünstigen könnte. Dennoch erscheinen die jüngsten Interventionen bislang kaum geeignet, die Schwäche des Yen zu wenden, da zahlreiche erhebliche Gegenwinde bestehen – zum Beispiel Sorgen am Markt, dass Japan seine Staatsausgaben erhöhen könnte. Nachdem der Yen gegenüber dem US-Dollar Anfang dieses Monats auf das nahezu 40-Jahres-Tief von rund 164 gefallen war, leiteten Japan und die USA zum ersten Mal seit 1998 eine gemeinsame Intervention zum Kauf von Yen ein. Diese Maßnahme ließ den Yen zunächst auf etwa 155 steigen, aber der Aufwärtstrend schwächte sich anschließend wieder ab.
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