Morgan Stanley startet das US-Innovations-Infrastrukturprogramm mit dem Ziel, 1,5 Billionen Dollar an Kapital zu mobilisieren.
Morgan Stanley hat die Einführung des „US Innovative Infrastructure Program“ angekündigt und verpflichtet sich, in den nächsten zehn Jahren etwa 1,5 Billionen US-Dollar an Finanzierungen und Investitionstätigkeiten zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf strategischen Sektoren wie künstlicher Intelligenz, Halbleitern, Cybersicherheit und Energieinfrastruktur. Das Programm umfasst Kapitalbeschaffung, Finanzierungsvereinbarungen und Beratungsdienstleistungen, wobei keine direkten Investitionen von Eigenkapital vorgesehen sind.
Morgan Stanley kündigt die Einführung des „US-Innovationsinfrastruktur-Programms“ an und verpflichtet sich, in den kommenden zehn Jahren etwa 1,5 Billionen US-Dollar an Finanzierung, Kapitalbeschaffung und damit verbundenen Investitionstätigkeiten zu ermöglichen, mit Fokus auf strategische Sektoren wie Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Cybersicherheit und Energieinfrastruktur.
Am 10. August gab Morgan Stanley in einer Mitteilung bekannt, dass die Bank im Rahmen dieser neuen Initiative Unternehmen in den nächsten zehn Jahren bei der Kapitalbeschaffung, Finanzierung, Beratung und anderen damit zusammenhängenden Aktivitäten unterstützen wird. Das Programm konzentriert sich auf drei Kernbereiche:
- Erstens innovative Plattformen und strategische Industrien, einschließlich Künstliche Intelligenz, Halbleiter und Cybersicherheit;
- Zweitens Aufbau von Infrastruktur zur Förderung der Innovationswirtschaft;
- Drittens Bereitstellung von Kapital für Unternehmer und wachstumsstarke Unternehmen.
Dan Simkowitz, Co-Präsident von Morgan Stanley, betonte in einer Erklärung, dass diese Initiative Unternehmen, Technologien und Plattformen unterstützen soll, die für die langfristige Wirtschaftsleistung und nationale Sicherheit der USA von entscheidender Bedeutung sind – und das zu einem Zeitpunkt, an dem massive Investitionen und Innovationen in US-Technologie, Infrastruktur und strategische Branchen stattfinden.
Dan Simkowitz erklärte:
Morgan Stanley hat seine Kunden stets beim Aufbau, der Finanzierung und der Entwicklung von wichtigen Unternehmen unterstützt. Mit diesem Programm wird unser Einflussbereich gebündelt und als gezielte Maßnahme darauf ausgerichtet, Unternehmen, Technologien und Plattformen zu fördern, die für die langfristige Wirtschaftsleistung und Wettbewerbsfähigkeit der USA von zentraler Bedeutung sind.
Wall-Street-Konkurrenten setzen verstärkt auf US-Strategieinvestitionen
Morgan Stanleys Vorstoß steht im Einklang mit dem strategischen Kurs der übrigen Wall-Street-Banken.
Wie Golden Ten Data berichtet, kündigte JPMorgan schon im vergangenen Jahr an, in den nächsten zehn Jahren 1,5 Billionen US-Dollar in Branchen zu investieren, die zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit und Resilienz der USA beitragen – damit gleichen sich die Pläne beider Institute im Volumen.
Diese Maßnahmen spiegeln wider, dass große Finanzinstitute ihre Geschäftsbereiche aktiv mit der nationalen Wirtschafts- und Sicherheitsstrategie der USA verzahnen, um vor dem Hintergrund einer zunehmend wettbewerbsorientierten Industriepolitik die Führungsrolle bei der Finanzierung strategisch wichtiger Sektoren zu übernehmen.
Bemerkenswert ist, dass sich die genannten 1,5 Billionen US-Dollar von Morgan Stanley auf das „ermöglichte“ Finanzierungsvolumen beziehen und die Bereiche Kapitalbeschaffung, Finanzierungsarrangements, Beratungsleistungen sowie damit verbundene Investitionstätigkeiten umfassen – es handelt sich also nicht um direkte Investitionen aus Eigenmitteln der Bank.
Diese Formulierung ist vergleichbar mit dem bisherigen Ansatz von JPMorgan: Beide Institute treten in erster Linie als Vermittler und Intermediäre am Kapitalmarkt auf, nicht als alleinige Kapitalgeber.
Das Programm ist auf zehn Jahre ausgelegt, das jährliche Zielvolumen liegt somit bei etwa 150 Milliarden US-Dollar. Details zum konkreten Umsetzungsmechanismus, zur Aufteilung der Ziele auf die einzelnen Geschäftsbereiche sowie zum Fortschrittstracking hat Morgan Stanley bislang noch nicht veröffentlicht.
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