Cosmos Labs fordert EVM-Chains zum Stopp auf, da Angriffe auf KiiChain und TAC Sicherheitsbedenken hervorrufen
Cosmos Labs hat betroffene Netzwerke, die mit seinem Team in Kontakt stehen, dazu aufgefordert, den Betrieb angesichts eines laufenden Sicherheitsvorfalls im Zusammenhang mit dem EVM-Modul einzustellen.
Erklärungen von KiiChain, TAC und MANTRA wiesen alle auf Schwachstellen in der Cosmos EVM-Infrastruktur hin, als sie die Angriffe beschrieben, denen sie in den vergangenen Tagen ausgesetzt waren. Cosmos Labs hat jedoch bislang nicht öffentlich bestätigt, ob die Vorfälle auf einen gemeinsamen Fehler zurückzuführen sind oder klargestellt, welche Netzwerke konkret angewiesen wurden, den Betrieb auszusetzen.
EVM-Sicherheitskrise verschärft sich
Die Chain erkannte die Aktivität intern und stoppte bei Block 9.355.723, wodurch weiterer Diebstahl verhindert und noch auf dem Netzwerk befindliche Mittel eingefroren wurden. Laut KiiChain wurde die Ursache identifiziert, reproduziert und behoben.
Es wurde erklärt, dass die Schwachstelle im gemeinsamen Cosmos EVM-Modul lag und nicht im spezifischen Code von KiiChain. Die Chain gab an, dass drei Fehler zusammen den Angriff ermöglichten, darunter ein Unterlauf in der Staking-Precompile, wenn nach der Delegation ein Guthaben an die EVM zurückgeschrieben wird, sowie zwei weitere nicht offengelegte Fehler.
KiiChain erklärte, dass die gleiche Art von Schwachstelle Cosmos EVM-Chains mit aktivierten Vesting-Konten betraf und verband das Problem mit den Kompromittierungen von MANTRA und TAC in derselben Woche.
Auch der Umgang mit der Schwachstelle wurde kritisch betrachtet. Ein Sicherheitsfix für einen der drei Fehler wurde am 19. August veröffentlicht, aber KiiChain erklärte, die betroffenen Netzwerke seien nicht vorab informiert worden und das Update sei nicht eindeutig als kritisches Sicherheitsupdate gekennzeichnet worden. Als die Kommunikation zwei Tage später die betroffenen Chains erreichte, war die Fehlerbehebung bereits zusammen mit anderen, nicht zusammenhängenden Problemen, die privat behandelt wurden, enthalten. Es wurde keine Empfehlung ausgesprochen, die Netzwerke anzuhalten.
Bis dahin war MANTRA bereits ausgenutzt worden. KiiChain erklärte, ein Notstopp hätte das Risiko deutlich schneller eindämmen können als ein Software-Upgrade, das voraussetzt, dass Validatoren den Patch prüfen, testen und implementieren.
Die Chain wurde gestoppt, um den Angriff zu unterbrechen, und es wurde festgestellt, dass der Fehler nicht im spezifischen TAC-Code lag. Die Chain gab an, dass 2.985.651.403 TAC zwischen Konten verschoben wurden. Es wurden keine neuen Token erstellt und das Gesamtangebot blieb unverändert. Es war nur TAC betroffen, während andere Vermögenswerte im Netzwerk intakt blieben.
Mantra-Sicherheitsvorfall
MANTRA erklärte, dass der Vorfall zwei Wallet-Adressen betraf und das Netzwerk nach der Implementierung eines Patches den Betrieb wieder aufgenommen hat.
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