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Banken enthüllen die ‘BankChain’ Allianz als Konkurrenz zu Stablecoins angesichts Verzögerungen beim CLARITY Act

Banken enthüllen die ‘BankChain’ Allianz als Konkurrenz zu Stablecoins angesichts Verzögerungen beim CLARITY Act

CoinpediaCoinpedia2026/08/27 10:43
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Wichtige Punkte der Story
  • Eine Gruppe von Banken plant die Einführung eines landesweiten, erlaubnispflichtigen Blockchain-Ledgers, um mit Stablecoins zu konkurrieren.

  • Das Netzwerk soll von Banken verwaltet, regelkonform, sicher, schnell sein und rund um die Uhr betrieben werden.

  • Dies ist ein strategischer Schritt, um regulierungsbewusste Kunden zu gewinnen, während das CLARITY-Gesetz stockt.

39 Bankenverbände in den Vereinigten Staaten haben gemeinsam die „BankChain Alliance“ gegründet, um ihre Angst vor dem Abwandern von Kunden und Kapital in blockchain-basierte Stablecoins einzudämmen.

Banken konkurrieren mit Stablecoins durch On-Chain-Banking

Initiiert von der Texas Banking Association repräsentiert das Konsortium Tausende von Gemeinschafts- und mittelgroßen Geschäftsbanken, die bis zum Jahr 2027 eine landesweite, bankenregierte und erlaubnispflichtige Blockchain rund um die Uhr entwickeln möchten.

Das Netzwerk soll sich durch Sicherheit und Regelkonformität ähnlich wie ein traditionelles Bankensystem auszeichnen. Der Unterschied besteht darin, dass der neue Modus Operandi den Banken ermöglichen würde, digitale Vermögenswerte nahezu sofort abzuwickeln. Dies, so prognostizieren sie, dürfte besonders für den sich entwickelnden Fintech-Sektor attraktiv sein, der mittlerweile Blockchains gegenüber bisheriger Infrastruktur bevorzugt.

Zusätzliche Funktionen

Die Blockchain wird tokenisierte Einlagen bieten, damit Kunden ihre regulären Bankeinlagen in digitale Token auf einem gemeinsam genutzten Ledger umwandeln können. Damit wird sofortige Liquidität und Transaktionsfähigkeit ermöglicht, während der Bedarf einer Abhebung von Bankguthaben entfällt.

Zweitens planen die Banken die Ausgabe nativer, FDIC-konformer und vollständig gedeckter Stablecoins. Damit erhalten die Kunden eine regulierte Alternative zu privaten Stablecoins wie USDT und USDC.

Drittens soll das neue Netzwerk Smart Contracts für automatische Abwicklungen einbetten, sobald vordefinierte Bedingungen erfüllt sind. Anwendungen hierfür sind etwa Treuhandfreigaben und das Finanzmanagement von Lieferketten.

Die Gruppe sucht nun aktiv nach einem Technologiepartner, um das Netzwerk mit all diesen Funktionen zu errichten.

Interaktion mit dem CLARITY-Gesetz

Die Nachricht kommt inmitten einer hitzigen politischen Auseinandersetzung in Washington über das CLARITY-Gesetz. Banken scheinen nun den Stillstand der Gesetzgebung auszunutzen, um Unternehmen ein rechtskonformes Blockchain-System zu bieten.

Die Ernennung von Kathy Kraninger zur kommissarischen Vorsitzenden des Konsortiums ist besonders bedeutsam, da sie ehemalige Direktorin des Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) ist. Unter ihrer Führung möchte die BankChain Alliance eine Infrastruktur entwickeln, die mit dem sich ständig verändernden regulatorischen Umfeld konform bleibt.

Die nächsten wichtigen Ereignisse zu diesem Thema umfassen die Reaktion der Bankkunden auf die Neuigkeit sowie die Abstimmung über das Clarity-Gesetz im nächsten Monat.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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