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Krypto-Investor mit „tausendfachem Gewinn“ nimmt umfangreiche Umschichtungen vor: verkauft Solana, setzt verstärkt auf Bitcoin

Krypto-Investor mit „tausendfachem Gewinn“ nimmt umfangreiche Umschichtungen vor: verkauft Solana, setzt verstärkt auf Bitcoin

智通财经智通财经2026/09/07 04:21
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Von:智通财经

Mark Yusko, Gründer und Chief Investment Officer von Morgan Creek Capital Management, gab an, dass er den Großteil seiner Solana-Bestände reduziert hat, während der Anteil seiner Positionen in Verbindung mit Bitcoin stark ansteigt.

Laut der APP von Zhihui Wirtschaft erhielten wir die Nachricht, dass Mark Yusko, Gründer und Chief Investment Officer von Morgan Creek Capital Management, eine weitreichende Portfolio-Umstrukturierung vorgenommen hat und damit große Aufmerksamkeit in den Kryptomärkten erregte. Nachdem der Kryptomarkt im August starke Schwankungen erlebte und Bitcoin wieder die 80.000-Dollar-Marke überschritt, gab der institutionelle Anlageveteran, der Milliardensummen verwaltet, in einem am Samstag (6. September) ausgestrahlten Crypto Banter Podcast-Interview bekannt, dass er etwa 90% seiner Solana (SOL)-Position verkauft und dabei fast das Tausendfache seines ursprünglichen Investments verdient hat. Etwa die Hälfte seines persönlichen Nettovermögens hat er nun in Bitcoin und damit verbundene Vermögenswerte investiert.

Diese Investitionsentscheidung spiegelt Yuskos jahrelange, tiefgehende Reflexion über die Kryptobranche wider — er glaubt fest an die "digitales Gold"-Erzählung von Bitcoin, stellt aber das wirtschaftliche Modell der meisten Altcoins grundsätzlich infrage.

Solanas "Tausendfache Rendite" und Exit-Logik

Yusko verriet im Interview, dass er Solana durch eine Frühinvestition im ersten Fonds von Multicoin Capital erworben hat und dass diese Investition wohl die profitabelste seiner Karriere gewesen sei. Er sprach von einer Rendite von etwa 1000-fach und dankte besonders den Multicoin-Gründern Kyle Samani und Tushar Jain für ihre Auswahl.

Gerade diese erstaunliche Rendite brachte ihn dazu, die Position zu verkaufen. Yusko erklärte, nachdem er von Plänen für eine luxuriöse Party in Amsterdam im Wert von 2,5 Millionen Dollar hörte, habe er sich dazu entschieden, zu verkaufen – solches verschwenderische Verhalten sieht er als klassisches Zeichen für übermäßigen Marktoptimismus. „Wir haben 90% verkauft“, sagte er im Interview und korrigierte damit frühere Aussagen, er hätte alles verkauft.

Yusko betonte, der Ausstieg sei nicht von Feindseligkeit gegenüber der Solana-Technologie motiviert. Im Gegenteil, er sieht Solana, Ethereum und andere Blockchain-Tokens kritisch, weil deren ökonomische Mechanismen die Tokenhalter nicht ausreichend belohnen; Inhaber erhalten keinen direkten Zugang zu Gebühren oder Cashflows des zugrunde liegenden Netzwerks. Auch bei Uniswap unterscheidet er – lobt das dezentrale Exchange-Produkt, kritisiert aber den Token, weil Halter nicht automatisch am wirtschaftlichen Erfolg der Plattform teilhaben.

In Yuskos Augen ermöglichten Initial Coin Offerings (ICOs) zwar die Kapitalbeschaffung über Tokens, aber diese bieten keine Eigentumsrechte, Schuldrechte oder direkten Zugang zu Cashflows. Das bildet für ihn die Kernlogik, mit der er Bitcoin von anderen Kryptowährungen abgrenzt.

Bitcoin: Die "Hälfte des persönlichen Vermögens"

Im Gegensatz zu seiner vorsichtigen Haltung gegenüber Altcoins ist Yuskos Gewichtung von Bitcoin bemerkenswert hoch. Sein persönliches Portfolio ist derzeit stark konzentriert: etwa 45% in direkten Bitcoin-Investitionen und damit verbundenen Assets, 45% in Risikokapital, 10% in Bargeld oder anderen liquiden Anlagen.

„Zu Beginn hatte ich nicht so viel Bitcoin, aber das hat sich dann so entwickelt“, kommentierte Yusko seine Bitcoin-Position und ergänzte, dass er mit der aktuellen Gewichtung zufrieden sei. Zu seinen Beständen gehören nicht nur Bitcoin selbst, sondern auch Aktien von Unternehmen, die die Kryptowährung halten, wobei die direkt gehaltenen Bitcoins in Cold Wallets gespeichert werden.

Yusko erwähnte besonders die Aktien von Strategy (MSTR.US), und gab zu, gelegentlich bereut zu haben, Spot-Bitcoins gegen diese Aktien getauscht zu haben, unterstützt aber weiterhin die Gesamtstrategie von Executive Chairman Michael Saylor — den Kauf von Bitcoin mit nicht vorzeitig einlösbaren Langzeit-Schulden zu finanzieren. Als Ertrags-Asset für kurzfristige Ausgaben nutzt er auch Strategies variabel verzinste Vorzugsaktie STRC, die etwa eine Rendite von 12,5% liefert.

Yusko empfiehlt den meisten Anlegern, 5% bis 10% ihres Vermögens in Bitcoin oder ähnliche Währungshedges zu investieren. Für junge Investoren mit jahrzehntelangen Anlagehorizonten hält er ein höheres Risiko in Aktien und digitalen Assets für sinnvoll.

Institutionelle Perspektive: Asset Allocation, Marktausblick — kurzfristig vorsichtig, langfristig optimistisch

Obwohl seine persönliche Position stark auf Bitcoin fokussiert ist, bleibt Yusko in Bezug auf die kurzfristige Kursentwicklung vorsichtig. Er erwartet das zyklische Tief von Bitcoin etwa am 5. Oktober 2026. Seiner Meinung nach ist der Markt „super, super überkauft“, der jüngste starke Anstieg ähnelt einer Short Squeeze im Bärenmarkt, und er warnt, dass Bitcoin vor einer erneuten Rallye auf etwa 60.000 Dollar fallen könnte.

Allerdings widerspricht er Prognosen, dass Bitcoin auf 30.000 oder 40.000 Dollar abrutschen könnte. Mit dem Bewertungsmodell von Metcalfes Gesetz – welches versucht, den Netzwerkwert mit der Nutzerzahl zu verknüpfen – schätzt er den fundamentalen Wert von Bitcoin derzeit auf etwa 105.000 Dollar.

Yusko betont, dass sich Bitcoin von anderen Kryptowährungen unterscheidet, da sein Hauptinvestitionswert nicht von der Verteilung des Netzwerkertrags abhängt. Er sieht Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel, dessen feste Angebotspolitik Inflation und die langfristige Abwertung staatlicher Währungen widerstehen kann. Er erwartet, dass mit zunehmenden Staatsschulden und der damit verbundenen Geldmengenausweitung die Nachfrage nach knappen Assets steigen und der langfristige Wert von Bitcoin zunehmen wird.

„Knappheit ist der Vorteil“, fasst Yusko zusammen.

Markthintergrund: Bitcoin schwankt um die 80.000-Dollar-Marke, makroökonomischer Gegenwind nimmt zu

Yuskos Einschätzungen wurden veröffentlicht, während sich Bitcoin um die Marke von 80.000 Dollar bewegt. Letzte Woche erreichte Bitcoin kurzfristig 82.272 Dollar, das höchste Niveau seit dem 11. Mai, fiel dann aber wegen starker US-Arbeitsmarktdaten auf unter 80.000 Dollar zurück. Auf Makroebene erhöhte die hawkishe Äußerung von Federal Reserve-Chair Walsh auf dem Jackson Hole Symposium die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September auf über 60%. Die Ölpreise stiegen aufgrund geopolitischer Faktoren über 90 Dollar, was die Inflationssorgen weiter verstärkte.

Krypto-Investor mit „tausendfachem Gewinn“ nimmt umfangreiche Umschichtungen vor: verkauft Solana, setzt verstärkt auf Bitcoin image 0

Innerhalb des Bitcoin-Marktes zeigen sich gemischte Signale. Nach starken Zuflüssen in US-Spot-Bitcoin-ETFs während des Sommers verzeichneten diese Ende August zwei aufeinanderfolgende Tage mit beträchtlichen Abflüssen. Laut Glassnode gibt es zwischen 83.000 und 86.000 Dollar eine Angebotsmauer von etwa 880.000 Bitcoin von langfristigen Haltern, die kurzfristig Widerstand leisten könnte. Gleichzeitig kauft die Firma Strategy weiterhin nahe der 80.000-Dollar-Marke und ist eine Schlüsselkraft gegen Verkaufsdruck.

Institutionelle Perspektive: Asset Allocation Inspiration

Yuskos Portfolio bietet eine inspirierende Vorlage für institutionelle Langzeit-Investoren — wie man sich auf die anhaltende Abwertung der Währungen vorbereitet: Die Kombination aus direkt gehaltenen Bitcoin und Bitcoin-bezogenen Wertpapieren mit Risikokapital, während man andere Haupttokens weitgehend meidet.

Allerdings bringt diese konzentrierte Position auch eine erhebliche Risikobereitschaft mit sich. Falls sich das aktuelle Schwankungsverhalten von Bitcoin weiter verschlechtert oder Wertpapiere von Bitcoin-Halterfirmen unterperformed werden, steht Yuskos persönliches Vermögen vor großen Schwankungen.

Laut Yusko basiert die langfristige Wertlogik von Bitcoin auf einer einfachen Prämisse: Wenn Fiatwährungen durch die Ausweitung staatlicher Schulden kontinuierlich an Wert verlieren, profitieren Assets mit begrenztem Angebot nachhaltig von einem Premium. Bei Solana, Ethereum und anderen Token cashte er nach tausendfachem Gewinn aus – nicht wegen schwacher Technologie, sondern weil deren ökonomische Modelle den Inhabern keinen Anteil am realen Wachstum des Netzwerks ermöglichen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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