Bank of America-Strategen sind optimistisch für Rohstoffe und Gold: Politische Maßnahmen begrenzen die Anleiherenditen
汇通网9月7日讯—— Der Bank of America-Stratege Michael Hartnett bleibt optimistisch hinsichtlich Rohstoffen und Gold. Er ist der Meinung, dass alle politischen Maßnahmen zur Begrenzung der Anleiherenditen tatsächlich die Richtung der Finanzmärkte beeinflussen.
Der Bank of America-Stratege Michael Hartnett bleibt optimistisch hinsichtlich Rohstoffen und Gold. Er ist der Meinung, dass politische Maßnahmen zur Begrenzung der Anleiherenditen tatsächlich die Richtung der Finanzmärkte beeinflussen.
Hartnett und sein Team schrieben in ihrem Forschungsbericht: „Dringende politische Gegenmaßnahmen zeigen Wirkung.“
Bei der Diskussion über Maßnahmen zum Halten wichtiger Marktlevel (wie beispielsweise Benzinpreis bei 4 USD/Gallone, den USD/JPY bei 160 zu halten, die US-Anleiherendite unter 5% zu drücken) bemerkte das Team, dass der Yen begonnen hat, sich zu stärken.
Hartnett erwähnte, dass Zentralbanken weltweit tendenziell weiterhin die Zinsen anheben. Politische Entscheidungsträger möchten ihre Glaubwürdigkeit bewahren, um so den Aufwärtsdruck auf die Anleiherenditen zu verringern. Aus Sicht der Investoren empfiehlt er, weiter Rohstoffe zu halten, sowie Vermögenswerte zur Absicherung gegen Währungsabwertung – wozu Gold zählt.
Er beleuchtete zudem die langfristige rollierende Rendite wichtiger Anlageklassen: Die zehnjährige rollierende Rendite von US-Aktien beträgt etwa 15%, Rohstoffe etwa 11%; US-Staatsanleihen weisen eine zehnjährige rollierende Rendite von -2% auf.
Hartnett stellte fest, dass dieses Ergebnis bei Staatsanleihen das schlechteste Jahrzehnt der letzten hundert Jahre markiert. Er verglich das aktuelle langfristige Renditeumfeld mit historischen Perioden: Aktien assoziiert er mit den Jahren 1939, 1974, 2009; Rohstoffe mit 1933, 2018.
Hartnett ist der Ansicht, dass Investoren derzeit nicht allzu sehr über das Risiko der kommenden US-Midterm-Wahlen besorgt sind und zugleich verschiedene Wahlausgänge abwägen.
Mit Blick auf den Wettbewerb um die Senatsplätze schätzt er die Chancen für einen klaren Sieg der Demokraten in beiden Kammern als nicht hoch ein; außerdem beobachtet er, dass die aktuelle Regierung zunehmend durch Exekutivverordnungen agiert statt durch den Gesetzgebungsprozess im Kongress.
Auf der anderen Seite vorm Bericht, dass die Unterstützung für Trump auf 35%-40% zurückgefallen ist. Historisch lag die durchschnittliche Zustimmungsrate zweier Monate vor den Midterm-Wahlen für den ehemaligen Präsidenten bei 53%. Derzeit prognostizieren die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von 50% für einen „Durchmarsch“ der Demokraten in beiden Kammern.
Hartnett spekuliert: Sollte es tatsächlich zu einem klaren Sieg der Demokraten kommen, könnte der Markt in einen Risikovermeidungsmodus wechseln – Börsen könnten um mehr als 10% fallen, der Dollar schwächer werden, die Anleiherenditen sinken. Umgekehrt, falls die Republikaner unerwartet beide Kammern gewinnen, dürfte die Risikobereitschaft am Markt weiter zunehmen.
Wenn die Republikaner den Senat gewinnen und die Demokraten das Repräsentantenhaus behalten, würde dies als moderat positiv für Risikoassets betrachtet – dem sogenannten „Stalemate = Goldlöckchen-Effekt (nicht zu heiß, nicht zu kalt, genau richtig)“.
Die Kapitalflüsse in verschiedene Fonds für die Woche bis zum 2. September:
Geldmarktfonds: Nettomittelzufluss von 30 Mrd. USD – höchster Zufluss aller beobachteten Assetklassen;
Anleihen folgen: Nettomittelzufluss von 18,3 Mrd. USD;
Gold: Nettomittelzufluss von 3,2 Mrd. USD;
Aktien: Nur Nettomittelzufluss von 2,8 Mrd. USD, der geringste Wochenzufluss bei Aktien in den letzten neun Wochen.
Detailansicht Anleihetitel:
Investment-Grade-Anleihen: Zufluss von 9,2 Mrd. USD, 22 Wochen in Folge Nettomittelzufluss;
US-Staatsanleihefonds: Zufluss von 6,2 Mrd. USD, zum zehnten Mal in Folge positiver Zufluss;
High-Yield-Bonds: Zufluss von 1,5 Mrd. USD;
Bankdarlehen: Abfluss von 0,6 Mrd. USD, erstmals seit 13 Wochen ein Wochenrückgang.
Aktienmarktdetails nach Regionen:
Japanischer Aktienmarkt: Zufluss von 1,4 Mrd. USD, zum zweiten Mal in Folge Nettomittelzufluss;
Europäischer Aktienmarkt: Zufluss von 0,8 Mrd. USD;
US-Aktien: Abfluss von 5,9 Mrd. USD, zum zweiten Mal in Folge Kapitalabzug;
Aktien aus Schwellenländern: Abfluss von 5,4 Mrd. USD;
Chinesische Aktien: Abfluss von 5,3 Mrd. USD, seit fünf Wochen in Folge Mittelabzug.
Branchenfonds:
Technologiefonds: Abfluss von 1,5 Mrd. USD, höchster Wochenrückgang seit Juni;
Finanzfonds: Abfluss von 0,9 Mrd. USD, zum fünften Mal in Folge Kapitalabzug.
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