Warum erreicht der Kupferpreis ein Allzeithoch? Rückgang der Produktion bei führenden Kupferunternehmen im zweiten Quartal, Angebot schrumpft, Jahresprognosen werden nach unten korrigiert!
Im ersten Halbjahr 2026 betrug die Gesamtproduktion von 49 untersuchten globalen Kupferunternehmen 8,196 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 4,3 % im Jahresvergleich entspricht, ein Minus von 371.000 Tonnen; im zweiten Quartal weitete sich der Rückgang auf 4,5 % aus, sodass sich das Angebotsdefizit nicht entspannte, sondern sich vielmehr verschärfte.
Gleichzeitig wurde die Jahresproduktionsprognose netto um 38.000 Tonnen nach unten korrigiert, und unter 35 untersuchten Unternehmen erhöhten nur 6 ihre Investitionsausgaben. Vor dem Hintergrund, dass der LME-Kupferpreis bereits bei 14.300 USD/Tonne liegt und im laufenden Jahr etwa 15 % gestiegen ist, stellt sich die Frage, ob der Produktionsrückgang der führenden Kupferunternehmen zyklisch oder strukturell ist, welches Potenzial der Kupferpreis für weiteren Anstieg hat und welche Katalysatoren ihn antreiben könnten.
Der Angebotsrückgang wird von drei strukturellen Faktoren angetrieben: "Alterung der Minen, unerwartete Katastrophen, fehlender zeitlicher Anschluss neuer Minen"; auf der Nachfrageseite wird Kupfer allmählich durch KI-Rechenzentren und die Modernisierung der Stromnetze in eine strategische Metalllogik überführt. Das Preisniveau von Kupfer hat die Grundlage, weiter zu steigen, kurzfristig besteht jedoch das Risiko einer Anpassung des regionalen Ungleichgewichts, wenn der Nachfrageeffekt durch US-Zölle nachlässt.
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