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Die Strompreise steigen weiter an, getrieben durch gemeinsame Aufwärtsbewegungen bei Gaspreisen und dem Emissionshandel.

Die Strompreise steigen weiter an, getrieben durch gemeinsame Aufwärtsbewegungen bei Gaspreisen und dem Emissionshandel.

智通财经智通财经2026/09/10 09:21
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⑴ Die europäischen Terminstrompreise setzten am Donnerstag ihren Aufwärtstrend fort und folgten dem Anstieg am Gas- und Kohlenstoffmarkt. Die kurzfristigen Kontrakte in Deutschland und Frankreich legten aufgrund eines Rückgangs bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien leicht zu. ⑵ Der deutsche Base-Load-Kontrakt für das nächste Jahr stieg um etwa 1,5 % auf rund 130,7 Euro pro Megawattstunde, der höchste Stand seit Oktober 2023. ⑶ Der französische Base-Load-Kontrakt für das nächste Jahr stieg um etwa 1,7 % auf rund 88 Euro pro Megawattstunde, der höchste Stand seit Mai 2024. ⑷ Analysten von Institutionen stellten fest, dass der Preisanstieg bei Erdgas im Vormonat der Haupttreiber war. Die robuste CO2-Preisentwicklung und die für die Jahreszeit niedrigen Gasspeicherstände vor dem Winter verstärkten den Trend. Die Risiken übertragen sich entlang der Terminstruktur auf spätere Monate. ⑸ Trumps Zollaussagen sorgten für Marktunsicherheit. Er erklärte, dass er erwarte, der Konflikt mit Iran werde nach den Zwischenwahlen in den USA enden, während beide Seiten weiterhin Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus angreifen. Diese Nachrichten trieben die kurzfristigen und saisonalen Kontrakte weiter nach oben: Der französische Winterquartalskontrakt überschritt 150 Euro pro Megawattstunde, der deutsche Kontrakt stieg über 170 Euro pro Megawattstunde. ⑹ Der Referenzkontrakt am europäischen CO2-Markt stieg um rund 0,4 % auf 85,91 Euro pro Tonne. ⑺ Am Spotmarkt stieg der deutsche Day-Ahead-Kontrakt leicht um etwa 0,6 % auf 196,5 Euro pro Megawattstunde, während der französische Day-Ahead-Kontrakt um rund 2,4 % auf 178 Euro pro Megawattstunde anzog. ⑻ Das Windstromangebot in Deutschland wird voraussichtlich um etwa 3,2 Gigawatt auf 7,9 Gigawatt sinken, Solar um etwa 800 Megawatt. In Frankreich sinken Wind- und Solarstrom jeweils um rund 200 Megawatt. Die Verfügbarkeit von Kernenergie in Frankreich fällt um etwa 2 Prozentpunkte auf 74 % der Gesamtkapazität, da ein Reaktor planmäßig abgeschaltet wurde. ⑼ Im weiteren Verlauf stehen die Auffüllgeschwindigkeit der Gasspeicher, die Entwicklung der CO2-Preise und Schwankungen bei den erneuerbaren Energien im Fokus. Diese Faktoren werden bestimmen, ob die Strom-Terminpreise ihr aktuelles hohes Niveau halten können.
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