Der internationale Rohölpreis hat in dieser Woche die Marke von 100 US-Dollar durchbrochen, und die Ölpreise in Texas sind entsprechend gestiegen.
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智通财经2026/09/13 00:36Original anzeigen
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- In dieser Woche überschritten sowohl Brent-Rohöl als auch West Texas Intermediate (WTI) die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel. Die gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und Iran führten zu anhaltenden Spannungen in der Straße von Hormus, wodurch die internationale Ölpreiskrise weiter verschärft wurde. Am Donnerstag schloss WTI bei 102,5 US-Dollar pro Barrel, Brent erreichte zwischenzeitlich einen Höchststand von 109,5 US-Dollar. Obwohl die Preise am Freitag etwas nachgaben, blieben sie dennoch in der Nähe von 100 US-Dollar.
- Infolgedessen stieg der durchschnittliche Preis für unverbleites Normalbenzin in Waco auf 3,90 US-Dollar pro Gallone, was über dem landesweiten Durchschnitt von 3,83 US-Dollar liegt, aber 37 Cent unter dem nationalen Durchschnitt von 4,27 US-Dollar. Ein Sprecher der Texas-Sektion der American Automobile Association erklärte, dass die Benzinpreise zu dieser Jahreszeit normalerweise sinken, doch die anhaltende Volatilität des Ölmarktes treibe die Preise in die Höhe, weshalb Autofahrer sich auf weitere Schwankungen in den kommenden Tagen einstellen sollten.
- Der Vorsitzende des Texas Alliance of Energy Producers, Ingham, führte aus, dass die Ölpreise weiter steigen könnten; bereits 103 US-Dollar pro Barrel seien ein hohes Niveau. Das Problem liege jedoch nicht am Ölmangel, sondern daran, wie das Öl von den Förderländern zu den Raffinerien transportiert werde – die Lage in der Straße von Hormus mache den Transport äußerst riskant. Er betonte, dass die USA nur etwa 2 % ihres Ölbedarfs aus dem Nahen Osten decken und die heimische Produktion in den letzten Jahren deutlich gestiegen sei. Texas stelle rund 42 % der gesamten US-Produktion. Im vergangenen Jahr lag die tägliche US-Fördermenge bereits bei über 13,6 Millionen Barrel, während sie 2010 noch unter 5,5 Millionen Barrel betrug.
- Ingham sagte, ohne eine Produktionssteigerung in den USA könnten die Ölpreise auf 130 bis 150 US-Dollar pro Barrel steigen, was für alle Wirtschaftsbereiche katastrophal wäre. Zum ersten Mal seit drei Jahren wurden in Texas wieder neue Bohrinseln in Betrieb genommen und rund 2.500 bis 3.000 Ölarbeiter wiedereingestellt. Er räumte jedoch ein, dass selbst mehrere hunderttausend zusätzliche Barrel im Vergleich zur Versorgungslücke nur ein Tropfen auf den heißen Stein seien und dass die USA als Teil des globalen Marktes externen Schocks nicht vollständig entkommen könnten.
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