Die US-Notenbank veröffentlicht erneut ein „minimalistisches Statement“ – vollständiger Vergleich mit dem Fed-Statement vom September-Sitzung
Die Federal Reserve hat am 16. September eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte angekündigt und die Zielspanne für den Leitzins auf 3,75 % bis 4,00 % angehoben, wobei die Entscheidung mit 12 Stimmen einstimmig getroffen wurde. Im Vergleich zur Erklärung im Juli wurde in dieser Mitteilung der spezifische Verweis auf den "Nahost-Konflikt" durch den Ausdruck "Entwicklung der geopolitischen Lage" ersetzt; neu hinzugekommen ist die Formulierung, dass die "inländischen Ausgaben widerstandsfähig bleiben"; die Beschreibung der Inflation wurde vereinfacht auf "bleibt auf hohem Niveau". Insgesamt setzt die Mitteilung den minimalistischen Kommunikationsstil des neuen Vorsitzenden Walsh fort.
Der neue Vorsitzende der US-Notenbank, Walsh, setzt den offiziellen, äußerst minimalistischen Kommunikationsstil fort. Die Pressemitteilung zur Zinsentscheidung im September wurde weiter gekürzt und ist äußerst prägnant.
Am Mittwoch, dem 16. September, Ortszeit, verkündete die US-Notenbank eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte und setzte die Zielspanne für den Leitzins auf 3,75 % bis 4,00 % herauf. In der Erklärung passt die US-Notenbank ihre Aussagen zur aktuellen Wirtschaftslage und zur geldpolitischen Haltung im Vergleich zur Juli-Sitzung an mehreren wichtigen Stellen an. Die Hauptänderungen beinhalten:
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Abstimmungsergebnis: Im Gegensatz zur Juli-Sitzung, bei der es drei Gegenstimmen gab (Hammack, Kashkari und Logan befürworteten jeweils eine Anhebung um 25 Basispunkte), wurde die aktuelle Zinsentscheidung einstimmig von allen 12 stimmberechtigten FOMC-Mitgliedern angenommen (12:0).
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Umsetzung der Zinserhöhung: Die Formulierung wurde von „Beibehaltung bei 3,5 % bis 3,75 %“ direkt auf „Anhebung um 25 Basispunkte auf 3,75 % bis 4 %“ geändert.
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Beurteilung der Geopolitik und Ausgaben: In dieser Erklärung wurde die direkte Nennung des „Nahostkonflikts“ gestrichen und durch die allgemeinere Formulierung „Entwicklung der geopolitischen Lage“ ersetzt; gleichzeitig wurde bestätigt, dass die „inländischen Ausgaben weiterhin robust“ sind, und die Beschreibung der Investitionen wurde von „stark“ im Juli zu „solide“ angepasst.
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Inflationsformulierung und Politikanbindung: Die im Juli enthaltene konkrete Erläuterung „teilweise verursacht durch angebotsseitige Schocks, die z. B. die Energiepreise ansteigen ließen“ wurde gestrichen und auf „die Inflation bleibt hoch“ vereinfacht; zugleich wurde im Einklang mit der Zinserhöhung klargestellt: „Die heutige geldpolitische Maßnahme wird dazu beitragen, das 2 %-Ziel des Ausschusses zeitnaher zu erreichen“, und das Bekenntnis zur Preisstabilität erneut bekräftigt.

Vollständige Übersetzung der Erklärung
Die vollständige Übersetzung der Erklärung lautet wie folgt. Schwarze Schrift entspricht den Abschnitten der FOMC-Erklärung vom Juli 2026, rote Schrift kennzeichnet neue Passagen vom September 2026, und kursiv blaue Schrift markiert gestrichene Formulierungen aus der Juli-Erklärung (bei Weiterverwendung bitte die Quelle angeben):
Der Ausschuss für offene Märkte der US-Notenbank hat mit 12 zu 0 (9 zu 3) Stimmen die Veröffentlichung der folgenden Erklärung beschlossen:
Der Ausschuss hat beschlossen, die Zielspanne des Leitzinses um 25 Basispunkte auf 3,75 % bis 4 % (Beibehaltung bei 3,5 % bis 3,75 %) anzuheben, um das Doppelte Mandat der US-Notenbank zu unterstützen. Der Ausschuss setzt weiterhin die Politik fort, ausreichende Reserven im Bankensystem vorzuhalten.
Die wirtschaftliche Aktivität wächst in einem soliden Tempo. Trotz anhaltender Unsicherheiten, die beispielsweise durch die Entwicklung der geopolitischen Lage bedingt sind, bleiben die inländischen Ausgaben widerstandsfähig. (Obwohl die Unsicherheiten aufgrund des Nahostkonflikts hoch bleiben.) Das Produktivitätswachstum ist stark, und die Investitionen sind solide (stark) . Das Beschäftigungswachstum hält mit dem Arbeitskräfteangebot Schritt, und die Arbeitslosenquote verändert sich kaum.
Die Inflation bleibt hoch. Die heutige geldpolitische Maßnahme wird es ermöglichen, das 2 %-Ziel des Ausschusses zeitnaher zu erreichen. (Die Inflation liegt im Vergleich zum 2 %-Ziel des Ausschusses weiterhin hoch, teilweise bedingt durch angebotsseitige Schocks, die beispielsweise die Energiepreise steigen lassen.) Der Ausschuss setzt sich für die Wahrung der Preisstabilität ein.
(Der heutigen geldpolitischen Maßnahme haben Beth M. Hammack, Neel Kashkari und Lorie K. Logan widersprochen; sie befürworteten im Rahmen dieser Sitzung eine Anhebung der Zielspanne um 25 Basispunkte.)
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