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Die ersten, die es bemerken, sind die Frühaufsteher am Spring River! Wall Street warnt: „Der Handelstaumel verliert an Schwung“

Die ersten, die es bemerken, sind die Frühaufsteher am Spring River! Wall Street warnt: „Der Handelstaumel verliert an Schwung“

华尔街见闻华尔街见闻2026/09/18 02:16
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Ist die Wall Street Handels-Party vorbei? Die Aktienkurse amerikanischer Banken brachen an einem Tag um 5% ein, nachdem der CEO der Bank of America von „Seitwärtsbewegung“ sprach, und zogen auch andere Banken mit nach unten. Nachdem der Aktienhandelsertrag der vier größten Banken im zweiten Quartal um insgesamt 72% auf ein neues Rekordhoch gestiegen war, passten die Manager nun ungewöhnlich gemeinsam ihre Prognosen für das dritte Quartal nach unten an. Das „außergewöhnliche Quartal“, angetrieben durch den AI-Hype, die asiatische Halbleiterspekulation und das rekordgroße IPO von SpaceX, lässt sich nur schwer replizieren.

Führungskräfte großer Wall-Street-Banken senden gemeinsam Warnsignale: Der Handelsboom, der im zweiten Quartal Rekordgewinne bescherte, kühlt ab, das starke Wachstum im Marktgeschäft lässt sich kaum fortsetzen.

In dieser Woche haben leitende Manager der großen US-Banken auf einer Branchenkonferenz ihre Ausblicke revidiert. Brian Moynihan, CEO von Bank of America, erklärte als Erster, dass er im dritten Quartal mit "stabilen" Erlösen im Sales-&-Trading-Bereich rechnet – eine Nachricht, die einen Kurseinbruch der Bankaktie um fünf Prozent auslöste und auch Wettbewerbertitel belastete. JPMorgan und Citigroup gaben zwar relativ optimistische Prognosen ab, doch das Tempo des Wachstums liegt deutlich unter dem explosiven Zuwachs des zweiten Quartals.

Diese Aussagen markieren einen Wendepunkt im Konjunkturzyklus des Wall-Street-Handels und bedeuten für Investoren, die darauf setzen, dass Bankaktien weiterhin von Marktschwankungen profitieren, dass sie ihre entsprechenden Positionen neu bewerten sollten.

Zweites Quartal: Ein "außergewöhnlich starkes" Quartal

Im zweiten Quartal erreichten die Handelserträge an der Wall Street historische Höchststände. Die vier Häuser JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup und Bank of America steigerten ihre gemeinsamen Aktienhandelserlöse im Jahresvergleich um 72 Prozent auf 19,3 Milliarden US-Dollar.

Die Hintergründe dieses Booms sind vielschichtig: Der Run der Anleger auf KI-bezogene Aktien, spekulative Wellen im asiatischen Halbleitersektor sowie die heftigen Marktschwankungen rund um den Mega-Börsengang von SpaceX sorgten gemeinsam für eine ungewöhnlich hohe Handelsaktivität.

Daniel Simkowitz, Co-Präsident von Morgan Stanley, brachte es offen auf den Punkt: „Das Marktumfeld im zweiten Quartal war wirklich außergewöhnlich, aber das dritte Quartal wird kein Abbild des zweiten werden.“

Drittes Quartal: Wachstumsraten gehen auseinander, aber überall Verlangsamung

Trotz unterschiedlicher Perspektiven für das dritte Quartal herrscht Einigkeit darüber, dass sich das Wachstum verlangsamt.

Doug Petno, Co-Präsident von JPMorgan, rechnet nach Rekordquartalen nun mit einem "saisonalen sequenziellen Rückgang" der Markterlöse, erwartet im dritten Quartal aber im Jahresvergleich "Zuwächse im mittleren Zehn-Prozent-Bereich". Citigroup hingegen prognostiziert für ihre Markets-Sparte ein mittleres einstelliges prozentuales Wachstum.

Zum Vergleich: Die Prognose von Bank of America, "stabile" Umsätze zu erzielen, ist am konservativsten. Brian Moynihan stellte fest, dass die Finanzierungsaktivitäten in Asien deutlich abgekühlt sind und das Prime-Brokerage-Geschäft – also die Vergabe von Krediten an Hedgefonds, Handelsfirmen und Family Offices – in dieser Region spürbar zurückgegangen ist.

David Solomon, CEO von Goldman Sachs, sagte, dass der Aktienhandel "weiterhin sehr stark" sei, die Erträge aus dem Anleihe-, Währungs- und Rohstoffhandel jedoch "leicht nachgeben" dürften. In der vergangenen Woche hat die Goldman-Sachs-Aktie insgesamt rund sieben Prozent nachgegeben.

Strukturelle Nachfrage bleibt bestehen, langfristige Logik intakt

Trotz eines kurzfristig schwächeren Wachstums betonen die Führungskräfte der Wall Street die anhaltenden strukturellen Chancen im Marktgeschäft.

JPMorgans Petno hob hervor, dass die Nachfrage im Prime Brokerage und bei strukturierten Finanzierungen "deutlich zugenommen" habe und dieser Trend "sich noch lange fortsetzen" dürfte.

Goldmans Solomon begründete den langfristigen Marktausblick noch globaler: „Wenn Sie glauben, dass die Marktkapitalisierung der USA oder sogar der Welt in den nächsten zehn Jahren in einem bestimmten Tempo wachsen wird, dann wird auch unser Platz, Kunden zu finanzieren, im gleichen Tempo zunehmen.“ Er räumte zugleich ein, dass dieses Wachstum nicht linear verlaufen werde.

Im kommenden Monat werden die großen Wall-Street-Banken ihre Zahlen für das dritte Quartal bis Ende September veröffentlichen und damit den tatsächlichen Verlauf des Handelsgeschäfts offenlegen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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