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Déjà-vu? Nach dem erneuten „KI-Börsenguru“-Busting erlebt der KI-Handel ein Comeback

Déjà-vu? Nach dem erneuten „KI-Börsenguru“-Busting erlebt der KI-Handel ein Comeback

华尔街见闻华尔街见闻2026/10/20 02:07
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Von:华尔街见闻

Goldman Sachs hat das Rating für CoreWeave angehoben, mehrere Analysten bekräftigen die Fundamentaldaten, und die Angst vor einem "Höhepunkt der KI-Investitionsausgaben" ist etwas abgeklungen. Der Philadelphia Semiconductor Index beendete seine acht Tage andauernde Verlustserie und schloss mit einem Plus von 1,6 %. Zuvor musste der als "AI-Aktien-Gott" bekannte Aschenbrenner erneut erhebliche Verluste hinnehmen, wobei die sieben von ihm am stärksten gewichteten Aktien durchschnittlich um 18,3 % fielen.

Nach einer weiteren kräftigen Bereinigung im KI-Segment kam es am Montag zu einer technischen Erholung. Ob diese Erholung jedoch einen Trendwechsel markiert oder nur eine kurze Verschnaufpause darstellt, darüber besteht im Markt weiterhin tiefe Uneinigkeit.

Am Montag, dem 19. Oktober, beendete der US-Philadelphia Semiconductor Index eine acht Tage andauernde Verlustserie und stieg im Tagesverlauf zeitweise um über 3 %, am Ende schloss er mit einem Plus von 1,6 %.

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Goldman Sachs erhöhte am selben Tag das Rating für das Cloud-Computing-Unternehmen CoreWeave von „neutral“ auf „kaufen“. Mehrere Analysten der Wall Street äußerten sich ebenfalls positiv zum fundamentalen Hintergrund, wodurch die vorher im Markt vorherrschende Panik über eine „KI-Investitionsspitze“ etwas zurückging.

Der Hintergrund dieser Erholung ist nahezu identisch mit der Deleveraging-Welle vor einigen Monaten, die durch den Zusammenbruch des Situational Awareness Fund ausgelöst wurde.

Wallstreet Nachrichten berichtete, dass UBS-Trader Torsten Sippel in seinem Bericht letzte Woche klar darauf hinwies, dass die Marktbewegungen mit dem „KI-Aktiengott“-Ereignis stark vergleichbar seien – in beiden Fällen musste überfüllte Positionen notverkauft werden, ein systematischer Ausverkauf, der nicht durch fundamentale Faktoren getrieben wurde.

Doch während die Erholung einsetzte, warnen Analysten: Das Gesamtexposure der Hedgefonds bleibt hoch, das Deleveraging-Risiko ist nicht vollkommen ausgeräumt. Ob diese Erholung ein wirklicher Boden ist oder doch nur eine kurze Pause, darüber besteht weiterhin Uneinigkeit.

„KI-Aktiengott“ erneut von Markt überrollt

Für Aschenbrenner ist es innerhalb von weniger als sechs Monaten bereits das zweite Scheitern mit KI-Wetten.

Im Juli dieses Jahres verzeichnete der von Aschenbrenner gegründete Situational Awareness Fund durch einen starken Rückgang im KI-Segment Verluste in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar. Dies markierte den größten Einzelverlust eines Hedgefonds in der Geschichte, woraufhin er den Hebel drastisch reduzierte und einen Großteil der offenen Marktpositionen an Citadel verkaufte. In einem Schreiben an die Investoren kündigte Aschenbrenner an, dass er „für einen weiteren Tag kämpfen“ werde und versprach, „die notwendigen Lehren zu ziehen“.

Doch nur wenige Wochen später versuchte er es erneut. Wallstreet Nachrichten berichtete, dass Aschenbrenner bereits im September begann, die zuvor notverkauften Kernpositionen wieder aufzubauen – mit Investments in AMD, Intel, SK Hynix, SanDisk und CoreWeave. Den vorher hochgehebelten Total Return Swap-Ansatz mit Goldman Sachs und anderen großen Investmentbanken ersetzte er durch eine flexible Optionsstruktur, um den maximalen Verlust auf die gezahlte Prämie zu begrenzen.

Das Ergebnis war erneut ernüchternd. Seit dem 8. September sind sechs seiner sieben Schwergewichte stark gefallen: CoreWeave verlor 37,4 %, SK Hynix 25,8 %, SanDisk 23,8 %, DRAM 22,9 %, Bloom Energy 18,1 %, Intel 9,4 %. Nur AMD konnte mit 9,1 % zulegen. Der durchschnittliche Rückgang der sieben Werte beträgt 18,3 %.

The Market Ear bezeichnete das Ereignis als "Leopold Lows 2.0". Die DRAM-Preise sind inzwischen wieder auf das Niveau des letzten Zusammenbruchs zurückgefallen.

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Auch der RSI von CoreWeave ist auf das damalige Niveau zurückgefallen.

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Die im September aufgebaute CoreWeave-Kaufoption (Strike $95, Laufzeit bis November) ist von einem Höchstwert von $18 auf etwa $1 abgestürzt.

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Positionsbereinigung und technischer Ausverkauf: Die Voraussetzungen für die Erholung bündeln sich

Laut Daten von Goldman Sachs war die Struktur des Verkaufs die Voraussetzung für die Erholung am Montag.

Hedgefonds haben an fünf aufeinanderfolgenden Handelstagen weltweit KI-Aktien netto verkauft. Laut Goldman Sachs wurde die seit 2025 akkumulierte Nettokaufmenge von KI-Aktien dadurch vollständig ausgeglichen.

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In diesem Zeitraum verzeichneten die globalen KI-Aktien den zweitgrößten Nettoverkauf der letzten zwölf Monate. Das Hedgefonds-Nettoexposure in diesen Werten sank vom Peak von 31,7 % im Juni auf nur noch 26,1 % und liegt damit im 49. Perzentil der vergangenen zwölf Monate. Das Long-Short-Verhältnis sank von 4,34 auf 3,27 und liegt damit nur noch im 7. Perzentil.

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The Market Ear analysiert, dass die Verkäufe hauptsächlich aus dem Abbau von Long-Positionen resultierten. Der globale Nettoverkaufsflow lag in der vergangenen Woche bei -2,1 Standardabweichungen, das Verhältnis zwischen Long- und Short-Verkäufen betrug etwa 3:1. Dies zeigt, dass der Markt aktiv das Risiko reduziert. Sobald die zwanghaften Verkäufe erschöpft sind, kommt die technische Unterstützung zum Tragen.

Der Philadelphia Semiconductor Index hat die untere Grenze der Trading-Range erreicht und nähert sich gleichzeitig einer langfristigen Trendunterstützungslinie. Der Überverkaufsgrad hat einen Extremwert erreicht.

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Gleichzeitig wurde die Panikstimmung am Optionsmarkt in diesen Tagen konzentriert abgebaut. Der VXSMH (Halbleitervolatilitätsindex) ist stark angestiegen. Analysten sind der Meinung, dass gemäß dem Prinzip ‚Maximumkontra‘ die tiefste Panik meist den Boden markiert.

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Bemerkenswert ist, dass das zwanghafte Schließen von Optionen den vorherigen Rückgang zusätzlich verstärkt hat. Die von Market-Makern beim Kauf von Call-Optionen aufgebauten Delta-Hedging-Positionen wurden angesichts des Wertverlusts der Optionen ebenfalls zwangsweise glattgestellt, was den Verkaufsdruck auf die zugrunde liegenden Aktien verstärkte und die Abwärtsdynamik erhöhte.

Wallstreet-Analysten: Fundamentaldaten sind nicht beschädigt

Dass die Erholung am Montag tatsächlich eintrat, ist auch auf das intensive analytische „Backing“ zurückzuführen.

Goldman Sachs hob CoreWeave von „neutral“ auf „kaufen“, wobei Analystin Gabriela Borges zugab, dass in Bezug auf die Finanzierung des Unternehmens berechtigte Zweifel bestehen, aber nach dem Kurssturz sei die Bewertung wieder attraktiv.

Sie stellte im Research-Bericht fest, dass selbst eine Steigerung der hybriden Schuldenkosten von 100 bis 200 Basispunkten die Bandbreite nicht überschreiten werde. Dies setze tatsächlich ein Maximalniveau für die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten und erlaube weiterhin eine solide Eigenkapitalrendite.

Goldman Sachs senkte das Kursziel von $139 auf $106. Das implizierte Aufwärtspotenzial gegenüber dem Schlusskurs von Freitag bleibt jedoch bei über 40 %. Laut Bloomberg beträgt das aktuelle Analysten-Kursziel für CoreWeave durchschnittlich $135,23 – mit einem potenziellen Anstieg von etwa 120 %.

Star-Tech-Analyst Dan Ives verglich den jüngsten Ausverkauf mit der „SaaS-Endzeitpanik“ im KI-Infrastruktursegment. Er verwies auf die etwa $104 Milliarden an Rückständen bei CoreWeave zum Ende des zweiten Quartals und betonte, dass die Kundenbindung auf der Nachfrageseite nicht erschüttert sei. Er erwartet, dass der fundamental getriebene Aufwärtstrend nach der Panik anhält.

Patrick Moorhead, Gründer von Moor Insights & Strategy, äußerte offen:

Ich glaube, das ist einfach wieder eine Runde Panik. Die Leute suchen Gründe zu verkaufen, nicht zu kaufen.

Auf Ebene des gesamten Investitionsvolumens hat UBS Wealth Management CIO die globale KI-Investitionsprognose für 2026 auf $900 Milliarden erhöht – eine Steigerung von 84 % gegenüber dem Vorjahr; für 2027 auf $1,2 Billionen, ein Zuwachs von 33 %. Der Auslöser dafür sind die zuletzt schnell gestiegenen Kosten in der KI-Server-Lieferkette.

Am Montag war die Erholung am stärksten bei denjenigen Aktien, die in der Vorwoche am meisten verloren hatten. SanDisk stieg um 5,5 %, SK Hynix ADR um 4,6 %, Micron um 3 %, Intel um 2,4 %.

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Über die Erholung hinaus: Das Deleveraging ist noch lange nicht abgeschlossen

Die aktuelle Erholung ist jedoch nicht frei von Risiken; mehrere Analysten warnen, dass die Marktstruktur weiter fragil bleibt.

UBS-Analyst Sippel weist darauf hin, dass das Nettoexposure der Hedgefonds zwar auf das 30. Perzentil der letzten fünf Jahre gesunken ist, das Gesamtexposure aber noch über dem 90. Perzentil liegt – es gibt also weiterhin Potenzial für weiteres Deleveraging. Er charakterisiert den Markt als „fragil, aber nicht komplett bearish“ und glaubt, dass das Risiko neu verteilt wird.

Die Kreditprobleme von CoreWeave sind noch nicht vollständig ausgeräumt. Letzte Woche sanken die Anleihekurse auf ein Niveau, das in der Regel auf finanzielle Schwierigkeiten hindeutet. Die Kosten für den Anleiheausfallschutz erreichten während des Tages ein Allzeithoch. Obwohl Goldman Sachs das Rating erhöht hat und die Aktie am Montag zeitweise um 7,4 % zulegte, schloss sie schließlich mit einem Minus von 0,4 %.

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Sippel betont, dass die Bedenken bezüglich der nachhaltigen Finanzierung von KI-Infrastruktur eine eigene Preisdynamik entfaltet haben – unabhängig von der Hardware-Nachfrage. Selbst die starken Fundamentaldaten von ASML und TSMC konnten diese Zweifel nicht ausräumen.

Bank of America-Stratege Michael Hartnett warnt, dass Anleger angesichts steigender Zinssätze, der US-Midterm-Wahlen und der KI-Thementrades in den kommenden Wochen womöglich verstärkt das Risiko meiden werden.

In der kommenden Woche werden Tech-Giganten wie Meta und Tesla ihre Quartalszahlen vorlegen. Die tatsächliche Flexibilität der KI-Investitionsausgaben wird dadurch noch direkter auf die Probe gestellt. Einig ist man sich im Markt vielleicht nur in einem Punkt: Positionen wurden bereinigt, aber für eine echte Bodenbestätigung braucht es klarere fundamentale Daten.

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