Die EU plant, Google wegen seines Werbegeschäfts mit einer „moderaten“ Geldstrafe zu belegen.
Jinse Finance berichtet, dass laut drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen Google (GOOGL.O), eine Tochtergesellschaft von Alphabet, in den kommenden Wochen mit einer moderaten EU-Kartellstrafe konfrontiert wird, da sein Werbetechnologie-Geschäft im Verdacht steht, wettbewerbswidrig zu handeln. Diese Entscheidung wird von der Europäischen Kommission getroffen und geht auf eine Beschwerde des European Publishers Council zurück. Die Kommission leitete daraufhin eine vierjährige Untersuchung ein und beschuldigte Google im Jahr 2023 offiziell, seine eigenen Werbedienste zu bevorzugen und Wettbewerber zu benachteiligen. Diese moderate Geldstrafe markiert einen Strategiewechsel der neuen EU-Kartellchefin Teresa Ribera im Umgang mit Verstößen großer Technologieunternehmen. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin Margrethe Vestager, die zu hohen Strafzahlungen neigte, möchte Ribera den Fokus stärker darauf legen, Unternehmen dazu zu bewegen, wettbewerbswidriges Verhalten einzustellen, anstatt sie nur zu bestrafen. Es wird erwartet, dass diese Strafe deutlich unter der Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro liegt, die die EU-Wettbewerbsbehörde Google im Jahr 2018 auferlegt hatte.
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