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JPMorgan sagt: Bitcoin ist immer noch zu „billig“.

JPMorgan sagt: Bitcoin ist immer noch zu „billig“.

深潮深潮2025/08/29 23:57
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Von:深潮TechFlow

Der Wall-Street-Riese hat deutlich gemacht, dass Bitcoin im Vergleich zu Gold deutlich unterbewertet ist.

Dieser Wall-Street-Riese stellt klar fest, dass Bitcoin im Vergleich zu Gold deutlich unterbewertet ist.

Verfasst von: BitpushNews

„Die Volatilität von Bitcoin ist auf ein historisches Tief gesunken, was ihn für institutionelle Investoren attraktiver als Gold macht“, heißt es unverblümt im neuesten Forschungsbericht von JPMorgan. Dieser Wall-Street-Riese stellt klar fest, dass Bitcoin im Vergleich zu Gold deutlich unterbewertet ist.

Laut der Analyse von JPMorgan ist die rollierende Sechsmonats-Volatilität von Bitcoin seit Jahresbeginn von fast 60 % auf etwa 30 % eingebrochen und hat damit ein historisches Tief erreicht. Gleichzeitig ist das Verhältnis der Volatilität von Bitcoin zu Gold ebenfalls auf ein Rekordtief gesunken – aktuell beträgt die Volatilität von Bitcoin nur noch das Doppelte der von Gold.

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Rasanter Rückgang der Volatilität, laufende Neubewertung

Die Volatilität war schon immer das Haupthindernis für traditionelle institutionelle Investoren, Bitcoin vollständig zu akzeptieren. Dieses Hindernis verschwindet nun jedoch rasch. Das Analystenteam von JPMorgan erläutert diesen Wandel ausführlich im neuesten Bericht.

Der starke Rückgang der Bitcoin-Volatilität ist nicht nur eine technische Kennzahl, sondern steht auch für einen signifikanten Reifegrad des Marktes. Der Bericht hebt hervor, dass der Rückgang der Volatilität direkt den Wandel der Anlegerbasis widerspiegelt – von überwiegend Privatanlegern hin zu einer Dominanz institutioneller Investoren.

Dieser Wandel ist vergleichbar mit dem Effekt der quantitativen Lockerung durch Zentralbanken auf die Volatilität von Anleihen. Unternehmensschatzkammern übernehmen eine ähnliche Rolle wie „Bitcoin-Zentralbanken“, indem sie kontinuierlich kaufen und halten, wodurch das zirkulierende Angebot am Markt reduziert und die Preisvolatilität gesenkt wird.

JPMorgan hat ein volatilitätsadjustiertes Modell verwendet, um Bitcoin und Gold detailliert zu vergleichen. Die Analyse zeigt, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin um 13 % steigen müsste, um mit dem Wert von Gold im privaten Investmentbereich von 5 Billionen US-Dollar gleichzuziehen. Daraus ergibt sich ein fairer Wert von Bitcoin von etwa 126.000 US-Dollar, was im Vergleich zum aktuellen Preis noch erhebliches Aufwärtspotenzial bietet.

ETF-Krieg: Eine beispiellose Kapitalverschiebung

Wenn der Rückgang der Volatilität ein inneres Zeichen für die Reife von Bitcoin ist, dann ist die Zulassung und Emission von Spot-Bitcoin-ETFs der externe Katalysator, der die institutionelle Akzeptanz beschleunigt. Dieses Meilenstein-Ereignis hat sowohl für Privatanleger als auch für Institutionen einen nie dagewesenen Investitionskanal eröffnet und direkt einen Wettbewerb um das „Assets under Management (AUM)“ zwischen Bitcoin und Gold ausgelöst.

Die neuesten Daten der Bespoke Investment Group zeigen, dass das AUM von Bitcoin-Fonds bereits etwa 150 Milliarden US-Dollar erreicht hat, während das AUM von Goldfonds bei etwa 180 Milliarden US-Dollar liegt. Der Abstand zwischen beiden ist auf nur noch 30 Milliarden US-Dollar geschrumpft, was eine erstaunliche Aufholjagd verdeutlicht.

Auf der Ebene einzelner Fonds hält der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Shares (GLD), Vermögenswerte im Wert von etwa 104,16 Milliarden US-Dollar, während die führenden Bitcoin-ETFs (wie IBIT von BlackRock) innerhalb nur eines Jahres rund 82,68 Milliarden US-Dollar angesammelt haben. Dies spiegelt nicht nur den Wandel der Investitionspräferenzen wider, sondern bestätigt auch die wachsende Bedeutung von Bitcoin als Bestandteil der globalen Asset-Allokation.

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Die Analysten von JPMorgan sind der Meinung: „Bitcoin wird immer attraktiver, insbesondere für institutionelle Portfolios. Der Rückgang der Volatilität in Kombination mit einer verbesserten regulatorischen Klarheit schafft ein perfektes Umfeld für die Akzeptanz.“

Technischer Ausblick

Nach Veröffentlichung des JPMorgan-Berichts erlebte der Bitcoin-Preis einen leichten Rebound, fiel dann jedoch wieder zurück. Laut Daten von TradingView stieg Bitcoin zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels am Tag um maximal 2,3 % auf etwa 113.479 US-Dollar, fiel dann aber um etwa 1 % auf rund 112.272 US-Dollar zurück.

Der erfahrene Trader Peter Brandt ist der Ansicht, dass Bitcoin trotz des jüngsten Rebounds erst dann die mittelfristige Baisse-Stimmung vollständig abschütteln kann, wenn der Preis den entscheidenden Widerstand bei 117.570 US-Dollar durchbricht.

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Aus einer längerfristigen Perspektive deuten jedoch mehrere technische Indikatoren weiterhin auf einen Aufwärtstrend hin. Dass Bitcoin sich stabil über der 110.000-US-Dollar-Marke hält, zeigt, dass institutionelle Investoren jede Korrektur nutzen, um ihre Positionen stetig auszubauen – das schafft Momentum für einen weiteren Aufwärtstrend in den kommenden Monaten.

Das von JPMorgan ausgegebene Ziel von 126.000 US-Dollar könnte nur ein neuer Ausgangspunkt sein. Sollte Bitcoin weiterhin institutionelles Kapital in diesem Tempo anziehen, könnte das Narrativ des „digitalen Goldes“, das das traditionelle Gold übertrifft, bald von einer theoretischen Annahme zur Realität werden.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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