Die EU plant die 19. Sanktionsrunde gegen Russland, Maßnahmen könnten russische Krypto-Börsen betreffen
ChainCatcher berichtet, dass die Europäische Union eine neue Sanktionsrunde gegen etwa sechs russische Banken und Energieunternehmen prüft. Informierten Kreisen zufolge wäre dies die 19. Sanktionsrunde der EU seit 2022. Die Maßnahmen könnten auch Angriffe auf russische Zahlungs- und Kreditkartensysteme, Kryptowährungsbörsen sowie eine weitere Verschärfung der Beschränkungen für den russischen Ölhandel umfassen.
Die EU strebt an, einige dieser Maßnahmen mit den USA abzustimmen. Eine Delegation von EU-Beamten wird diese Woche nach Washington reisen, um sich mit der US-Seite zu treffen und die Möglichkeit gemeinsamer Maßnahmen zu erörtern. Das neueste Sanktionspaket der EU wird die Sanktionen gegen russische „Schatten-Schiffe“ ausweiten, sich gegen Öl-Händler aus Drittländern richten und könnte ein Rückversicherungsverbot für bereits gelistete Öltanker einführen.
Die EU erwägt zudem strengere Sanktionen gegen die wichtigsten russischen Ölunternehmen und die Aufhebung einiger Ausnahmen, von denen russische Ölunternehmen derzeit profitieren. Außerdem könnten weitere Ausfuhren von Waren und Chemikalien, die für die russische Rüstungsindustrie bestimmt sind, verboten werden. Informierten Kreisen zufolge erwägt die EU außerdem, erstmals ihr „Anti-Umgehungs-Instrument“ gegen Kasachstan einzusetzen, was den Import bestimmter Maschinen in dieses Land verbieten würde.
Laut EU-Handelsdaten werden diese Maschinen weiterhin in großen Mengen nach Russland umgeleitet und für die Waffenproduktion verwendet. Weitere in Erwägung gezogene Maßnahmen umfassen Visabeschränkungen, Beschränkungen für Häfen, die sanktionierte „Schatten-Schiffe“ abfertigen, sowie Sanktionen für Dienstleistungen mit militärischer Bedeutung wie Künstliche Intelligenz. Der Sanktionsvorschlag wird voraussichtlich in den kommenden Tagen offiziell vorgelegt.
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