Die Web3 Social Media App UXLINK hat Berichten zufolge einen Hack in Höhe von 11 Millionen US-Dollar erlitten.
Ein mutmaßlicher Hack in Höhe von 11,3 Millionen Dollar hat UXLINK erschüttert, zentrale Vermögenswerte abgezogen und einen Token-Crash ausgelöst. Da eine offizielle Stellungnahme bislang ausbleibt, steht das Vertrauen der Investoren vor einer großen Herausforderung.
Der Tokenwert von UXLINK stürzt ab, nachdem Cyvers einen mutmaßlichen Hack im Wert von 11.3 Millionen US-Dollar gemeldet hat. Offenbar haben Hacker UXLINK-Token im Wert von 3 Millionen US-Dollar sowie eine Reihe anderer Vermögenswerte gestohlen.
Die Plattform bestätigte, dass der Sicherheitsverstoß bei ihrer Multi-Signatur-Wallet aufgetreten ist und die Hacker die Gelder an mehrere CEXs und DEXs transferieren.
Großer UXLINK-Hack
UXLINK ist ein ambitioniertes Projekt, das darauf abzielt, eine neue KI-gestützte soziale Infrastruktur für Web3-Ökosysteme zu schaffen. Seit dem Start im Jahr 2023 hat es viel Aufmerksamkeit erregt, aber ein kürzlicher Hack könnte ernsthafte Probleme verursachen.
Cyvers berichtete von einem großen, mutmaßlichen Hack bei UXLINK, bei dem es zu verdächtigen Transaktionen im Wert von 11.3 Millionen US-Dollar kam. Im Wesentlichen nutzte eine Adresse delegateCall, um die Admin-Rolle zu entfernen und mit addOwnerWithThreshold einen neuen Multisig-Besitzer hinzuzufügen.
Dies ermöglichte es böswilligen Akteuren, mit dem Abzug von Vermögenswerten zu beginnen.
Dringende Sicherheitswarnung: Wir haben einen Sicherheitsverstoß bei unserer Multi-Signatur-Wallet festgestellt, der dazu geführt hat, dass eine erhebliche Menge an Kryptowährungen unrechtmäßig sowohl an CEXs als auch an DEXs übertragen wurde. Unser Team arbeitet rund um die Uhr mit internen und externen Sicherheitsexperten zusammen…
— UXLINK (@UXLINKofficial) 22. September 2025
Offenbar führte dieser Hack dazu, dass insgesamt 11.3 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten von UXLINK abgezogen wurden. 4 Millionen US-Dollar davon waren in USDT-Token, und weitere gestohlene Vermögenswerte umfassen USDC, WBTC und ETH.
Eine Wallet erhielt zudem UXLINK-Token im Wert von etwa 3 Millionen US-Dollar und begann sofort, Token im Wert von rund 800.000 US-Dollar zu verkaufen.
Eine Vertrauenskrise?
Nach dem Hack führte dieser schnelle Ausverkauf zu einem Anstieg des Transaktionsvolumens des UXLINK-Tokens um über 1700%. Zwischen den eigentlichen Kriminellen und panikartigen Verkäufen auf dem Markt brach der Wert dieses Tokens rapide ein.
Der Token verlor in der vergangenen Stunde mehr als 70 Millionen US-Dollar an Marktkapitalisierung.
UXLINK Kursentwicklung. Es ist unklar, welcher Prozentsatz der Gesamtvermögenswerte des Unternehmens von diesem Sicherheitsverstoß betroffen war, aber das ist nicht das größte Problem. Bei starkem Verkaufsdruck und Liquidationen muss das Unternehmen dieser PR-Krise zuvorkommen, um einen noch größeren Vertrauensverlust zu verhindern.
In solchen Situationen ist das Vertrauen der Nutzer oft viel schwerer wiederherzustellen als verlorene Token.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die europäischen Aktien verzeichnen den größten Rückgang seit zwei Monaten! Ölpreise überschreiten die Marke von hundert und lösen Inflationswarnungen aus, der Markt wettet auf vier Zinserhöhungen der europäischen und britischen Zentralbank.
Der Stoxx Europe 600 Index schloss am Mittwoch mit einem Minus von 1,41 % und verzeichnete damit den größten Tagesverlust seit Juli. Während Brentöl erneut die 100-Dollar-Marke überschritt, wetteten Händler darauf, dass die Europäische Zentralbank und die Bank of England bis 2027 um jeweils etwa 90 Basispunkte anheben werden. Die Rendite zweijähriger deutscher Anleihen stieg am Mittwoch zeitweise auf 3,08 %, den höchsten Stand seit Juni 2024. Mehrere Analysten warnten jedoch, dass die aktuelle Zinserhöhung bereits überbewertet sein könnte. Zudem gebe es derzeit keine Beweise für eine weit verbreitete Inflation, und die Abwärtsrisiken für die Wirtschaft der Eurozone würden den Spielraum der Zentralbanken für Zinserhöhungen begrenzen.

Wetten auf einzelne Aktien im Stundentakt: Die gehebelten ETFs an der Wall Street entwickeln sich weiter
Defiance ETFs hat bei der SEC die Genehmigung für die Einführung eines gehebelten Fonds mit stündlicher Neuausrichtung beantragt, der an jedem Handelstag sechsmal neu gewichtet wird und den Ertragsziel-Zeitraum von "täglich" auf "stündlich" verkürzt. Dieses Produkt bietet aktiven Tradern ein präziseres intraday-Handelswerkzeug, allerdings werden durch die häufige Wiederanlage sowohl Gewinne als auch Verluste verstärkt, was das Volatilitätsrisiko weiter erhöht. Vor dem Hintergrund verschärfter Prüfungen von Leveraged-ETFs durch globale Aufsichtsbehörden bleibt es ungewiss, ob dieses Produkt genehmigt wird.
