Sui arbeitet mit t’order für kommerzielle Stablecoin-Zahlungen in Südkorea zusammen
Südkoreas größter Bestellservice t’order hat sich für die Sui-Blockchain entschieden, um gemeinsam eine Stablecoin-Infrastruktur für kommerzielle Anwendungen im ganzen Land zu entwickeln und dabei das umfangreiche Netzwerk des Unternehmens zu nutzen.
- t’order arbeitet mit Sui zusammen, um ein Stablecoin-Zahlungssystem auf 300.000 Point-of-Sale-Geräten in Südkorea einzuführen.
- Die Plattform wird einen kommenden, an den Won gekoppelten Stablecoin nutzen, der auf Sui bereitgestellt wird.
- Das dezentrale Speicherprotokoll Walrus wird Transaktionsdaten speichern.
Das Sui-Netzwerk gab die Partnerschaft in einem Blogbeitrag vom 24. September bekannt und erklärte, dass die Zusammenarbeit die fortschrittlichen QR-Code- und Gesichtserkennungstechnologien von t’order integrieren wird, um alltägliche Stablecoin-Zahlungen nahtloser zu gestalten.
t’order ist Südkoreas größte Point-of-Sale-Bestellplattform, die jährlich Transaktionen im Wert von über 4,3 Milliarden US-Dollar abwickelt. Das Unternehmen setzt sich seit langem für gebührenfreie Zahlungen für kleine Unternehmen ein und hofft, durch die Integration von Stablecoins teure Kartengebühren durch schnellere und erschwinglichere digitale Abwicklung zu ersetzen.
Laut Christian Thompson, Managing Director der Sui Foundation, soll die Zusammenarbeit auf den südkoreanischen Gastronomiemarkt abzielen, der auf etwa 190 Billionen KRW geschätzt wird, und „das Kundenerlebnis für Millionen in Korea verbessern“.
„Die Massenadoption von Stablecoins und Krypto-Zahlungen beschleunigt sich rasant, und es ist spannend zu sehen, dass Sui mit innovativen Partnern wie t’order an der Spitze dieses Trends steht“, sagte Thompson.
Die kommende Plattform wird von einem an den Won gekoppelten Stablecoin betrieben, der auf dem Sui-Netzwerk bereitgestellt wird. In der Ankündigung wurden jedoch weder ein konkreter Startzeitpunkt noch der Name der ausgebenden Stelle genannt.
Alle Transaktions- und Treuedaten werden auf Walrus gespeichert, einem dezentralen Speicherprotokoll, das auf der Sui-Blockchain aufgebaut ist.
Sobald das System live ist, werden Stablecoin-Zahlungen, Belohnungen und das Abwicklungssystem im landesweiten Netzwerk von t’order mit über 300.000 Point-of-Sale-Geräten verfügbar sein.
„Unsere Partnerschaft mit Sui ist der nächste Schritt in dieser Vision. Wir nutzen unsere einzigartigen landesweiten Einsatzmöglichkeiten und unsere Echtzeit-Infrastruktur, um ein neues Zahlungs- und Abwicklungsparadigma zu schaffen – eines, das für kleine Unternehmen entwickelt und auf sie ausgerichtet ist“, wurde ein t’order-Sprecher zitiert.
SUI, der native Token des Sui-Netzwerks, reagierte nicht sofort auf die Nachricht und fiel in den letzten 24 Stunden um 3,4 %, womit der seit dem 18. September anhaltende Abwärtstrend fortgesetzt wurde.
Südkoreas wachsendes Interesse an Stablecoins
Stablecoins sind in Südkorea im vergangenen Jahr zu einem zentralen Thema geworden, da das Land bestrebt ist, ein heimisches digitales Asset-Ökosystem zu entwickeln, das die Abhängigkeit von an den Dollar gekoppelten Token wie USDT und USDC verringert.
In den letzten Monaten haben lokale Unternehmen und Finanzinstitute ihre Bemühungen zur Ausgabe von auf dem Won basierenden Stablecoins beschleunigt, insbesondere mit der Einführung von KRW1, einem vollständig gedeckten, an den Won gekoppelten Token, der auf der Avalanche-Blockchain ausgegeben wird.
Gleichzeitig haben südkoreanische Regulierungsbehörden bereits damit begonnen, einen gesetzlichen Rahmen zur Regulierung der Ausgabe und des Betriebs von Stablecoins im Land zu finalisieren. Ein neues Gesetz, das im Oktober vorgestellt werden soll, wird voraussichtlich Anforderungen an Besicherung, interne Kontrollen und Transparenz der Emittenten festlegen.
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