Der Umsatz bleibt hinter den Erwartungen zurück, Robinhood fällt vorbörslich um 7%.
Spezialthema: Fokus auf die Quartalsberichte der US-Aktien im vierten Quartal 2025
Die Handelsplattform Robinhood (HOOD) hat die Umsatzerwartungen verfehlt, der Aktienkurs fiel im vorbörslichen Handel am Mittwoch um7%.
Robinhood meldete für 2025 einen Umsatz von 4,5 Milliarden US-Dollar, einen historischen Höchststand. Auch der Umsatz im vierten Quartal erreichte mit 1,28 Milliarden US-Dollar einen Quartalsrekord, blieb jedoch unter den Markterwartungen von 1,35 Milliarden US-Dollar.
Der Umsatz aus dem Kryptogeschäft im vierten Quartal betrug 221 Millionen US-Dollar und lag damit unter den erwarteten 248,2 Millionen US-Dollar; der Umsatz aus dem Optionsgeschäft betrug 314 Millionen US-Dollar, ebenfalls unter den erwarteten 331 Millionen US-Dollar.
Christian Bolu, Analyst bei der unabhängigen Research-Firma, sagte gegenüber Yahoo Finance:
"Es ist keineswegs vorteilhaft, wenn die Umsatzzahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben."
Er fügte hinzu: "Das Wachstum der Nettoeinlagen hat sich im vierten Quartal verlangsamt, und auch im Januar sieht es nach einer Verlangsamung aus. Angesichts der hohen Markterwartungen und der teuren Bewertung der Aktie ist die Reaktion des Kurses nachvollziehbar."
Dennoch bleiben Analysten gegenüber Robinhood optimistisch und hoffen, dass das diversifizierte Geschäft des Unternehmens, einschließlich App-Services und Prognosemärkte, die Auswirkungen des Krypto-Winters abfedern kann – der Bitcoin ist seit seinem Allzeithoch im Oktober um über 45 % gefallen.
Bolu erklärte: "Das Geschäft des Unternehmens ist vielfältiger als je zuvor und das Management ist aus geschäftlicher Sicht exzellenter geworden. All dies ermöglicht es dem Unternehmen, den Krypto-Winter gut zu überstehen." Seine Institution vergibt für die Aktie eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 128 US-Dollar.
Derzeit gibt es für die Aktie insgesamt 24 Kaufempfehlungen, 4 Halten-Empfehlungen und 1 Verkaufsempfehlung.
Verantwortlicher Redakteur: Guo Mingyu
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen nähert sich 5 %, Rückgang der US-Aktien: Goldman Sachs bleibt optimistisch – eine „Versicherungs-Zinserhöhung“ oder Neustart des Straffungszyklus?
In dieser Woche besteht das größte Rätsel der Sitzung der US-Notenbank möglicherweise nicht mehr darin, ob die Zinsen erhöht werden oder nicht.


Der KI-Superbullenmarkt hat weiterhin großes Potenzial, aber die Wall Street hat heimlich „zwei Versicherungen“ vorbereitet: Schutz vor schleichenden Verlusten sowie Schutz vor plötzlichen Kurseinbrüchen.
Da das Börsenwachstum aufgrund steigender Zinsen und Ölpreise ins Stocken geraten ist, sind die Meinungen der Anleger geteilt: Einige befürchten einen schnellen Ausverkauf, andere sorgen sich über einen langsamen Rückgang der Aktienmärkte. Manche Trader werden bei ihren Wetten auf fallende Kurse kreativer, beispielsweise indem sie Put-Optionen auf den CBOE Volatility Index oder den S&P 500 kaufen oder doppelte binäre Optionen nutzen, um auf einen langsamen Preisrückgang zu setzen.


