Nach einem turbulenten Jahr bieten sichere Währungen möglicherweise nicht mehr denselben Schutz. Erfahren Sie, wie Investoren den Schweizer Franken, US-Dollar und Yen neu bewerten.
Verschiebung der Trends bei sicheren Währungen
Traditionell denken Anleger bei sicheren Währungen an den US-Dollar, den Schweizer Franken und den japanischen Yen. Diese Währungen galten lange Zeit als verlässliche Wertaufbewahrungsmittel in Zeiten globaler Unsicherheit oder wirtschaftlicher Instabilität. Jüngste Entwicklungen haben diese Wahrnehmung jedoch in Frage gestellt, da diese Währungen selbst volatiler geworden sind.
Im Verlauf der Jahre 2025 und 2026 verzeichneten sowohl der Dollar als auch der Yen erhebliche Verluste. Während der Schweizer Franken an Wert gewann, stellte dies für die Schweiz eine Herausforderung dar, da das Land auf Exporte angewiesen ist und eine sehr niedrige Inflation aufrechterhält. Inzwischen führte US-Präsident Donald Trump im Jahr 2025 Zölle ein, was den internationalen Handel störte, eine Verkaufswelle bei amerikanischen Vermögenswerten auslöste und einen „Sell America“-Trend befeuerte.
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