Analysten: Hohe Positionen und anhaltende negative Finanzierungssätze bestehen gleichzeitig, der kurzfristige Marktwettbewerb wird zunehmend komplex.
BlockBeats Nachricht, am 23. April veröffentlichte der Analyst (@Murphychen888) auf sozialen Medien, dass On-Chain-Daten zeigen, dass das Open Interest (OI) der Bitcoin-Perpetual-Kontrakte wieder auf das jüngste Hoch angestiegen ist, etwa 472.000 BTC. Dies deutet darauf hin, dass sich der Markthebel erneut akkumuliert.
Gleichzeitig dominieren weiterhin die Short-Positionen die aktive Handelsrichtung, wodurch der Perpetual-Preis langfristig unter dem Spotpreis liegt. Während des gestrigen Höhepunkts zahlten Shorts im Durchschnitt pro Stunde mehr als 600.000 US-Dollar an Funding-Gebühren, deutlich mehr als der 7-Tage-Durchschnitt (197.000 US-Dollar), was zu deutlich steigenden Kosten für Short-Positionen führte.
Die Analyse zeigt, dass ein hohes OI in Kombination mit einem anhaltenden negativen Premium leicht einen Short Squeeze auslösen kann, wenn der Markt sich erholt, und so als Treibstoff für einen Preisanstieg fungiert. Historische Daten belegen, dass nach zwei Gelegenheiten in diesem Jahr, am 9. März und am 13. April, bei denen der 7-Tage-Durchschnitt des Long-Premiums negativ wurde, jeweils eine Phase der Erholung folgte.
Im Gegensatz zum schnellen Rückgang an der 97.000-US-Dollar-Widerstandsmarke im Januar zeigt die aktuelle Struktur, dass die kurzfristige Marktsituation komplexer ist. In der aktuellen Marktumgebung sehen sich Shorts einem anhaltenden Kostendruck beim Funding gegenüber, während Longs noch keinen klaren Trend etablieren konnten.
Insgesamt muss eine hohe negative Funding-Rate nicht zwangsläufig einen Short Squeeze auslösen, aber die Kombination aus hohem Open Interest und Kostendruck bedeutet, dass das Verhältnis und die Logik der Short-Verfolgung keinen klaren Vorteil mehr bieten. Der Markt bewegt sich nun in Richtung eines Rhythmus von „Event-getrieben → Liquidationssqueeze → Rückkehr zur Konsolidierung“.
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