Große Investmentbanken blicken gespannt auf die bevorstehende Fed-Zinsentscheidung: Allgemein wird eine Beibehaltung erwartet, Fokus liegt darauf, ob Milan den „Weg der Zinssenkungen“ fortsetzt.
BlockBeats News, 30. April. Mehrere Wall-Street-Institutionen äußerten ihre zukunftsgerichteten Ansichten zur anstehenden Zinsentscheidung der Fed. Die meisten Investmentbanken erwarten, dass die Fed den Zinssatz beibehält, wobei der Markt besonderes Augenmerk auf die Haltung von Fed-Gouverneur Milan zu künftigen Zinssenkungen legt.
JPMorgan Chase rechnet dabei mit einem Abstimmungsergebnis von 11:1, wobei Milan als Einziger für eine Zinssenkung stimmt. Unterdessen glaubt MUFG Bank, dass Milan seine bisherige Haltung zu Zinssenkungen aufgeben könnte.
Goldman Sachs, Morgan Stanley, Natixis und andere Institute erwarten allgemein, dass aufgrund der Nichtveröffentlichung der Summary of Economic Projections (SEP) und des Dot Plots bei dieser Sitzung nur begrenzte Änderungen der Geldpolitik erfolgen werden. Die Fed könnte in ihrer Erklärung lediglich die Verbesserung am Arbeitsmarkt und den Anstieg der Inflation anerkennen, insgesamt wird jedoch keine bedeutende Anpassung der geldpolitischen Ausrichtung erwartet.
Die Deutsche Bank hingegen glaubt, dass die Fed die Formulierung „weitere Zinsanpassungen“ aus ihrer Erklärung streichen könnte, um Spielraum für künftige Zinserhöhungen zu lassen. UBS Bank erwartet, dass die Erklärung möglicherweise die Argumentation einer von Energiepreisen getriebenen Inflation verstärken und die vorausschauende Kommunikation abschwächen könnte.
Außerdem wies Danske Bank darauf hin, dass eine dovishe Lockerungs-Andeutung der Fed zu einem Rückgang der US-Anleiherenditen und einer breit angelegten Schwächung des US-Dollars führen könnte.
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