Bitcoin-Spot-ETFs verzeichnen diese Woche Zuflüsse in Höhe von 381 Millionen Dollar, da der Kaufdruck bei etwa 64.000 Dollar zunimmt.
Nach zwei Monaten, in denen sich Investoren zurückgezogen haben, hatten Bitcoin-Spot-ETFs eine Woche, die auf eine Stimmungswende hindeutet. Die Nettozuflüsse erreichten 381 Millionen US-Dollar, wobei die Kaufaktivitäten zunahmen, als der Bitcoin-Kurs in der Nähe von 64.000 US-Dollar schwankte.
Die Abflussserie ist vorbei
Bitcoin-Spot-ETFs hatten gerade eine achtwöchige Serie von Nettoabflüssen hinter sich, eine Phase, die Kapital abgezogen und das Vertrauen in die positive Entwicklung nach dem ETF-Start erschüttert hat.
Der Juli änderte die Lage. Der Monat verzeichnete insgesamt zwischen 381 Millionen und 403 Millionen US-Dollar an Nettozuflüssen, was ihn zum ersten positiven Monat seit April macht. Zum ersten Mal seit etwa drei Monaten floss mehr Geld in Bitcoin-ETFs als heraus.
BlackRocks iShares Bitcoin Trust, bekannt unter dem Ticker IBIT, war dabei besonders maßgeblich beteiligt. Allein dieser Fonds zog in nur einer Woche 292 Millionen US-Dollar an und machte damit den Großteil der gesamten Zuflüsse aus.
Die wöchentlichen Zuflüsse lagen für die Woche bis zum 10. Juli bei 197 Millionen US-Dollar und sorgten für einen Schwung, der sich über den Rest des Monats fortsetzte.
Bitcoins stille Outperformance
Bitcoin handelte im Juli in einer Spanne zwischen 58.000 und 65.000 US-Dollar und beendete den Monat letztlich mit einem Plus von etwa 8 %. Das ist der stärkste Monatszuwachs seit April 2025. Die großen Aktienindizes verzeichneten im gleichen Zeitraum Rückgänge.
Der größere Kontext: 52 Milliarden US-Dollar und steigend
Die gesamten Nettozuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs seit ihrem Start im Januar 2024 haben Anfang August 2026 nun die Marke von 52 Milliarden US-Dollar überschritten. Gold-ETFs haben Jahre gebraucht, um nach ihrem Börsendebüt vergleichbare Zuflüsse zu erzielen. Bitcoin-ETFs erreichten dieses Niveau in knapp 30 Monaten – trotz mehrerer Phasen bedeutender Abflüsse und Kursvolatilität.
Was das für Investoren bedeutet
Die dominante Rolle von BlackRock in den Zuflussdaten zeigt, dass sich der Wettbewerb unter den ETF-Anbietern konsolidiert. Der wöchentliche Zufluss von 292 Millionen US-Dollar bei IBIT übertrifft die meisten Wettbewerber bei Weitem.
Die achtwöchige Abflussserie vor dieser Erholung zeigt, dass sich die Marktstimmung schnell wenden kann. Regulatorische Entwicklungen bleiben ein Unsicherheitsfaktor, und jede Veränderung im makroökonomischen Umfeld, die den Dollar stärkt oder die Realzinsen steigen lässt, könnte sowohl den Bitcoin-Kurs als auch die ETF-Nachfrage unter Druck setzen.
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