Private Investoren treiben Rekordmengen an Deals in KI-Projekten voran, während die Konvergenz von Krypto und KI sich beschleunigt
Die Welt des Risikokapitals hat ein neues Lieblingskind, und es gibt keinen Zweifel daran. Im ersten Quartal 2026 erreichten weltweite Investitionen in Venture Capital einen Rekordwert von 300 Milliarden US-Dollar, wobei auf KI-bezogene Startups rund 242 Milliarden US-Dollar entfielen. Das entspricht etwa 80 % aller Risikokapitalflüsse, die in einen einzigen Sektor gehen.
Vier der fünf größten je aufgezeichneten Venture-Capital-Runden fanden allein im ersten Quartal 2026 statt. OpenAI, Anthropic und xAI sicherten sich jeweils 122 Milliarden, 30 Milliarden und 20 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2026. Die Zahl von 242 Milliarden US-Dollar entspricht einem Anstieg von über 150 % gegenüber dem Vorjahr. Labs aus den USA dominierten die Investmentlandschaft, indem sie beträchtliche Summen durch konzentrierte Mega-Runden einsammelten.
Wo Blockchain auf KI trifft und warum das wichtig ist
Die International Finance Corporation der Weltbank investierte rund 40 Millionen US-Dollar (155,6 Millionen Malaysische Ringgit) in Zetrix AI, ein Projekt, das sich auf Blockchain-Technologien konzentriert, um die digitale öffentliche Infrastruktur in Malaysia zu verbessern.
Schwellenländer, angeführt von Indien, Nigeria und Ägypten, sehen schnellere KI-Adoptionsraten als entwickelte Märkte. Das Risiko besteht wie immer darin, dass der Großteil dieses Kapitals weiterhin überwiegend in entwickelten Märkten und bei einigen wenigen Megakonzernen konzentriert ist. Die quantifizierbare Deal-Flow bei KI-Krypto-Projekten in Schwellenländern bleibt im Vergleich zu den von den USA dominierten Gesamtsummen gering.
Infrastruktur-Fonds sammelten im Jahr 2025 221 Milliarden US-Dollar ein und stellten damit eigene Rekorde auf. Ein Großteil dieses Kapitals fließt nun in die Rechenzentren, Computernetze und Verbindungsebenen, die sowohl KI als auch Blockchain benötigen.
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