Web3: Bitwise-Manager sagt, dass Bitcoin am Jahresende deutlich über dem aktuellen Stand liegen könnte
Bitwise Chief Investment Officer Matt Hougan erklärte, dass Bitcoin bis Ende dieses Jahres deutlich über dem aktuellen Niveau liegen könnte. Er ist der Ansicht, dass die Marktreaktion auf negative Nachrichten abnimmt, was normalerweise bedeutet, dass der vorherige Verkaufsdruck weitgehend abgebaut wurde.
Abnehmender Einfluss negativer Nachrichten
Hougan sagte, dass schlechte Nachrichten den Markt nicht mehr eindeutig weiter nach unten treiben, was darauf hindeutet, dass die Verkaufskraft sich zurückzieht. Aus seiner Sicht ist der Markt oft nahe an einem zyklischen Tiefpunkt, wenn negative Nachrichten keine neue Abwärtsbewegung mehr auslösen.
Institutionelle Allokation steigt auf 4% bis 5%
Hougan erwähnte außerdem, dass die institutionelle Allokation in Bitcoin weiterhin steigt. Basierend auf dem traditionellen Rahmen, in dem 1% des Portfolios in Bitcoin investiert ist, ist die tatsächliche Allokation von Institutionen mittlerweile auf 4% bis 5% angewachsen.
Diese Aussage zeigt, dass trotz der anhaltenden Marktvolatilität das Engagement institutioneller Gelder in Bitcoin nicht abgenommen hat, sondern sich im Vergleich zu früher noch erhöht hat.
Whale-Wallets erreichen ein Sechsmonatshoch
Laut der On-Chain-Analyseplattform Santiment ist die Zahl der Wallets, die mindestens 10.000 BTC halten, auf ein Sechsmonatshoch zurückgekehrt, was darauf hinweist, dass große Anleger wieder aufstocken.
- Haltedauer-Schwelle: mindestens 10.000 BTC
- Aktuell gibt es 90 entsprechende Wallets
- In den letzten acht Wochen kamen netto 6 hinzu, ein Anstieg von etwa 7,1 %
Santiment ist der Meinung, dass das Bitcoin-Angebot weiter auf die größten Halter konzentriert wird. Der Anstieg dieser Adressen wird von Marktbeobachtern meist als Signal für das erneute Eintreten großer Gelder angesehen.
Geteilte Meinungen unter Tradern
Neben Hougan äußerte auch Trader DonAlt, dass Bitcoin möglicherweise kurz vor einem deutlichen Aufwärtsbewegung steht. Er meint, dass die aktuelle Entwicklung nur noch einen kleinen Impuls vom Durchbruch des Widerstandsbereichs entfernt ist.
Der erfahrene Trader Peter Brandt hingegen sieht dies vorsichtiger. Er sagte, wenn er die nächste Richtung von Bitcoin bestimmen müsste, würde er eher einen Rückgang erwarten und bemerkte, dass von April bis Juni ein Kopf-Schulter-Muster entstanden sein könnte.
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