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Thune bringt den CLARITY Act auf eine entscheidende Abstimmungsrunde im Senat voran

Thune bringt den CLARITY Act auf eine entscheidende Abstimmungsrunde im Senat voran

CoinspeakerCoinspeaker2026/08/25 08:59
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Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, reichte Anfang dieses Monats einen Cloture-Antrag über den Antrag auf Eröffnung der Debatte zu H.R. 3633, dem Digital Asset Market Clarity Act, ein. Im gleichen Protokoll ist auch vermerkt, dass Thune den zugrundeliegenden Antrag auf Eröffnung der Debatte stellte – ein Verfahrensschritt, der jeder Cloture-Abstimmung vorausgeht.

Dies ist nicht einfach eine Terminnotiz. Es handelt sich um den Mechanismus, mit dem der Senat entscheidet, ob der CLARITY Act überhaupt zur Debatte auf die Tagesordnung kommt – eine Hürde, an der bisherige Gesetzentwürfe zur Krypto-Markstruktur bereits gescheitert sind, bevor es zu einer inhaltlichen Abstimmung kam.

Thune bringt den CLARITY Act auf eine entscheidende Abstimmungsrunde im Senat voran image 0 Senator John Thune

Zwischen der Behandlung im Ausschuss und dem Antrag auf Eröffnung der Debatte vergingen mehr als zwei Monate – ein Zeitraum, der eher auf Konkurrenz um Redezeit als auf dokumentierte Einwände im Verlauf der Gesetzgebung schließen lässt.

Der Mechanismus des CLARITY Act: Warum 60 Stimmen und nicht 51 den nächsten Schritt entscheiden

Für einen Cloture-Antrag zur Eröffnung der Debatte sind in der Regel drei Fünftel des Senats – also 60 Stimmen – notwendig, um die Diskussion darüber zu beenden, ob sich die Kammer überhaupt mit einem Gesetzesentwurf beschäftigt. Diese nach den Regeln des Senats übliche Hürde bedeutet, dass die Republikaner auch die Unterstützung der Demokraten benötigen, um H.R. 3633 weiterzubringen – noch bevor über Änderungen oder die finale Verabschiedung abgestimmt wird.

Das eigene Cloture-Register des Senats, einzusehen unter senate.gov, weist den 8. August als Datum des „Clarity Act motion to proceed“ aus, eingereicht von Thune, ohne dass bislang ein Abstimmungsergebnis verzeichnet wurde. The Block berichtete, dass die Cloture-Abstimmung voraussichtlich am 15. September ansteht, wobei dieses Datum jedoch bislang nicht in einer offiziellen Ankündigung des Senatsprotokolls für die Debatte genannt wurde.

Inhaltlich übernimmt der aus dem Senatsbankenausschuss gemeldete Gesetzentwurf die Kernarchitektur des Rahmenwerks aus dem Repräsentantenhaus: Eine Rolle für die Commodity Futures Trading Commission hinsichtlich digitaler Rohstoffbörsen, Broker und Händler sowie den Erhalt der Zuständigkeit der Securities and Exchange Commission für Transaktionen auf dem Primärmarkt.

Die gleiche Übersicht weist auch auf eine Begrenzung von 75 Millionen US-Dollar innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten für Emittenten hin, die sich auf die Registrierungsausnahme des Gesetzes berufen können, sofern eine damit verbundene Blockchain als „ausgereift“ bestätigt wurde.

Was eine gescheiterte oder erfolgreiche Cloture-Abstimmung signalisieren würde

Eine erfolgreiche Cloture-Abstimmung würde die Kryptoregulierung nicht abschließend klären; sie würde lediglich die Debatte und Änderungsanträge auf dem Senatsboden eröffnen, wobei eine endgültige Verabschiedung weiterhin nicht terminiert ist.

Eine gescheiterte Abstimmung hingegen würde den Gesetzentwurf faktisch auf den Kalender zurücksetzen, ohne dass eine Rückkehr auf die Tagesordnung in dieser Sitzungsperiode garantiert wäre. Beide Ergebnisse geben Marktteilnehmenden ein klareres Bild vom Interesse des Senats an Gesetzgebung zur Krypto-Markstruktur als bisherige Beratungen innerhalb der Ausschüsse.

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