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UBS sagt: „Goldpreis hat Zinserwartungen der Fed bereits eingepreist“ – kleiner Rückgang bei Zinserhöhung im September, großer Anstieg bei Ausbleiben!

UBS sagt: „Goldpreis hat Zinserwartungen der Fed bereits eingepreist“ – kleiner Rückgang bei Zinserhöhung im September, großer Anstieg bei Ausbleiben!

新浪财经新浪财经2026/09/10 02:12
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Von:新浪财经

UBS sagt: „Goldpreis hat Zinserwartungen der Fed bereits eingepreist“ – kleiner Rückgang bei Zinserhöhung im September, großer Anstieg bei Ausbleiben! image 0

  Quelle: Wallstreet Nachrichten

  Der Goldmarkt verändert derzeit still und leise seine Bewertungslogik gegenüber der Politik der US-Notenbank. Ein aktueller Forschungsbericht von UBS stellt fest, dass die Sensitivität des Goldpreises gegenüber der nächsten Maßnahme der Federal Reserve deutlich zurückgegangen ist und der Fokus der Märkte zunehmend auf langfristige makroökonomische, politische und geopolitische Risiken gerichtet wird.

  Laut Trend Trading Desk äußerte die UBS-Strategin Joni Teves in ihrem am 9. September veröffentlichten „Global Precious Metals Review“, dass trotz der deutlich über den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktdaten für August und der dadurch auf etwa 62% gestiegenen Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Federal Reserve im September, die Korrektur des Goldpreises weiterhin begrenzt blieb. Dieses Verhalten sei bereits ein Signal – der Markt habe die Erwartungen einer strafferen Geldpolitik weitgehend eingepreist, und Investoren würden zunehmend den strategischen Wert von Gold als langfristiges Absicherungsinstrument in ihren Portfolios berücksichtigen.

  Der Bericht stellte klar,

Sollte die Federal Reserve im September wie erwartet die Zinsen erhöhen, könnte der Goldpreis kurzfristig nachgeben, jedoch dürfte das Ausmaß des Rückgangs begrenzt bleiben. Sollte die Federal Reserve pausieren, ist eine stärkere Aufwärtsreaktion des Goldpreises zu erwarten.
UBS ist der Ansicht, dass angesichts der bevorstehenden saisonalen Nachfrage nach physischem Gold, der kontinuierlichen Käufe offizieller Stellen und vielfältigen Investitionskanälen das Risiko-Ertrags-Verhältnis zum Jahresende zunehmend zugunsten steigender Goldpreise ausfällt.

  Resilienz als Signal: Der Goldpreis hat Zinserhöhungs-Erwartungen vollständig eingepreist

  Unter konventionellen Annahmen hätte die starke Entwicklung der US-Arbeitsmarktdaten für August eine größere Korrektur des Goldpreises auslösen sollen. Die Daten zeigen, dass im August 162.000 neue Stellen geschaffen wurden, etwa das Dreifache der Markterwartung. Die Reaktion des Goldpreises war allerdings vergleichsweise moderat; laut UBS ist dies nicht Ausdruck einer unwirksamen Zinspolitik, sondern vielmehr ein Hinweis darauf, dass die Markterwartungen bereits entsprechend neu bewertet wurden.

  Der Bericht stellt fest, dass Investoren weiterhin auf Realzinsen und die Entwicklung des US-Dollars achten, zugleich aber fragen: Was sind die grundlegenden Ursachen für steigende Zinsen? Wie nachhaltig ist dieser Trend? Was bedeutet er für das Wirtschaftswachstum, die fiskalische Integrität und das weitere politische Umfeld? Diese Unterscheidung ist entscheidend. Wenn Zinserhöhungen durch beschleunigtes Wirtschaftswachstum und Inflation getrieben werden, übt dies echten Druck auf Gold aus; derzeit ist dies jedoch nicht der Fall.

  UBS ist der Ansicht,

Die Widerstandsfähigkeit des Goldpreises zeigt auch, dass strategische Investoren Kursrückgänge zunehmend als Chance zur Verbesserung ihrer Einstiegskosten und nicht als Anlass zum Ausstieg betrachten.

  Risiko-Asymmetrie: Das Aufwärtspotenzial ohne Zinserhöhung ist größer als das Abwärtsrisiko bei Zinserhöhung

  UBS hat eine klare Einschätzung zum Goldpreisverlauf in beiden Szenarien abgegeben und hebt die deutliche Asymmetrie zwischen den Reaktionen hervor.

  Sollte die Federal Reserve im September die Zinsen erhöhen, ist eine erste Kursreaktion nach unten wahrscheinlich – steigende Realzinsen und ein stärkerer US-Dollar würden einen doppelten Druck ausüben.

UBS erwartet jedoch nur begrenzte Verluste: Verbesserte saisonale Nachfrage nach physischem Gold sowie strategische Käufe von institutionellen Investoren und offiziellen Stellen im Umfeld niedriger Preise sorgen gemeinsam für Unterstützung beim Goldpreis.
Das Ergebnis dürfte eine kurze Korrektur sein, die zwar die Aufmerksamkeit der Märkte erregt, aber nicht die Gesamtrichtung verändert.

  Im Gegensatz dazu würde eine Pause bei der Zinserhöhung vermutlich eine deutlich stärkere Marktreaktion auslösen. Investoren könnten das Momentum nutzen und Gold kaufen, insbesondere wenn die Entscheidung als steigendes Risiko von Politikfehlern oder als Zweifel an der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der Federal Reserve interpretiert wird. In diesem Szenario würde die kurzfristige Entlastung beim Zinsdruck mit dem langfristigen Diversifizierungsnutzen von Gold einhergehen, und das Aufwärtspotenzial des Goldpreises wäre größer als das mögliche Minus im Fall einer Zinserhöhung.

  Der Bericht fasst zusammen, dass Gold möglicherweise weiterhin anfällig für überraschende hawkishe Maßnahmen bleibt, aber zunehmend empfindlich auf positive Impulse reagiert.

  Offizielle Stellen kaufen weiter, strukturelle Unterstützung bleibt bestehen

  Die kontinuierlichen Goldkäufe offizieller Stellen bieten dem Goldpreis wichtige strukturelle Unterstützung. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Netto-Goldkäufe der globalen Zentralbanken im Juli etwa 23 Tonnen betrugen; seit Jahresbeginn beläuft sich die identifizierbare Kaufmenge auf etwa 125 Tonnen und liegt damit unter den 182 Tonnen des Vorjahreszeitraums.

Trotz des geringeren Gesamtvolumens stellt UBS fest, dass Reserveverwaltungsstellen weiterhin mit historisch relevanter Geschwindigkeit Gold kaufen und dazu neigen, bei niedrigen oder stabilen Preisen die Käufe zu verstärken.

  China hat im August erneut etwa 20 Tonnen zugekauft und damit in diesem Jahr bislang rund 80 Tonnen akkumuliert; das Kaufvolumen der letzten zwei Monate ist das stärkste seit Ende 2023. Polen blieb bis Ende Juli die Zentralbank mit dem höchsten Kaufvolumen und erreichte insgesamt 90 Tonnen. Darüber hinaus hat Uruguay zum ersten Mal seit etwa 30 Jahren seine Goldreserven aufgestockt und damit das weiter zunehmende Interesse offizieller Stellen am Goldkauf bestätigt.

  Bemerkenswert ist auch, dass die niederländische Zentralbank (DNB) angekündigt hat, etwa 85 Tonnen Gold von den USA und Kanada nach London zu verlagern. Laut UBS entspricht dies dem Gesamttrend der offiziellen Stellen und hat keinen direkten Einfluss auf den Goldpreis, spiegelt aber die zunehmend vorsichtige Haltung der Zentralbanken bezüglich des Lagerorts und das wachsende Bewusstsein für die flexible Nutzung von Gold in bestimmten Situationen wider.

  Differenzierte Nachfragestruktur in China – Investitionskanäle übernehmen zunehmend

  Der chinesische Inlandsmarkt für Gold zeigt eine strukturelle Differenzierung. Das Handelsvolumen von Gold-Futures und Terminverträgen hat sich in letzter Zeit wieder erhöht, das Volumen des physischen Spot-Handels an der Shanghai Gold Exchange bleibt jedoch schwach. Gleichzeitig bleibt das Importvolumen hoch, was darauf hindeutet, dass Investitionsnachfrage und Lagerauffüllung eine größere Rolle spielen als der traditionelle Schmuckkonsum.

  Chinas Gold ETF wurden weiterhin mit Kapitalzuflüssen bedacht: Zusammengerechnet verzeichneten sie im Juli und August eine Nettomittelzufuhr von etwa 19 Tonnen, der positive Trend setzte sich bis Anfang September fort und das Gesamtvolumen liegt aktuell bei etwa 305 Tonnen. UBS ist der Ansicht, dass dieses Portfolio zeigt, dass die Nachfrage nach Gold in China zunehmend vielfältiger wird und die Abhängigkeit von einzelnen Kanälen sinkt.

  Auf längere Sicht spielt Asien eine immer wichtigere Rolle im globalen Goldhandel, bei Investitionen und in der physischen Verteilung. Dies könnte schrittweise den Einfluss der Region auf die weltweite Preisfindung von Gold erhöhen sowie die Liquidität während asiatischer Handelszeiten vertiefen und Investoren breitere Teilnahme ermöglichen. UBS erwartet, dass dieser Trend langfristig das nachhaltige Wachstum der Investitionsnachfrage nach Gold begünstigt.

Redaktion: Zhao Siyuan

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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